FVSB-Präsident im Interview Karl Kristian Woelm: "Der Markt für Schlösser und Beschläge wächst."

2018 war ein gutes Jahr für die Schloss- und Beschlagindustrie: Die Unternehmen erwirtschafteten einen Gesamtumsatz von 7,8 Milliarden Euro, was einem Plus von 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Im Interview spricht Karl Kristian Woelm, Vorsitzender des Verbands der Schloss- und Beschlagindustrie (FVSB), über die Wachstumstreiber in der Branche und die Schwerpunkte der Verbandsarbeit.

Karl Kristian Woelm ist seit zwei Jahren Vorsitzender des FVSB. - © Friedrichs

"Ein wesentlicher Wachstumstreiber ist sicherlich die anhaltend hohe Nachfrage im Wohnungsbau", sagt Woelm, Geschäftsführer der Woelm GmbH mit Sitz im nordrhein-westfälischen Heiligenhaus und seit zwei Jahren Vorsitzender des FVSB. Auch für 2019 stünden die Zeichen auf Wachstum, die Konjunktur entwickle sich positiv und die Stimmung in der Branche sei gut.

Normungsarbeit hat hohen Stellenwert

Einen Schwerpunkt der Verbandsarbeit bildet die Bekämpfung des Stillstands in der Normung. "Gemeinsam mit dem europäischen Dachverband der Schloss- und Beschlaghersteller (ARGE) stoßen wir die Normungsprozesse auf nationaler und internationaler Ebene an", ergänzt Woelm. "Diese Arbeit hat einen hohen Stellenwert – sie ermöglicht es, die Interessen unserer Mitglieder frühzeitig zu berücksichtigen." Ebenfalls wichtig sei die Beobachtung neuer Richtlinien wie der EU-Chemikalienverordnung REACH oder der sog. Nickeldirektive. Außerdem erstelle der Verband Ausarbeitungen zur aktuellen Branchensituation und Prognosen, um die Mitgliedsunternehmen up to date zu halten. Mit Maßnahmen wie der Verbesserung der internen Abläufe und häufigeren Treffen habe sich der FVSB für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet.

Das vollständige Interview mit dem FVSB-Vorsitzenden Karl Kristian Woelm sowie einen Bericht über die Jahresversammlung des FVSB am 6. Juni 2019 lesen Sie in der aktuellen Sommerausgabe der GFF. Das Heft erschien am 5. Juli 2019.