Drei Gesellen aus dem Glaserhandwerk stellten sich den Herausforderungen der Berufsolympiade im Leistungswettbewerb der Handwerksjugend 2016. Die Nachwuchskräfte aus Glaser-Innungsbetrieben eroberten mit ihrer Leistung die ersten drei Plätze.

Den 1. Platz in der Fachrichtung Fenster- und Glasfassadenbau errang Maximilian Meier, der seine Lehre im Ausbildungsbetrieb H. Itzin in Schopfheim absolviert hat. Mit 257 von 300 möglichen Punkten verdiente er sich den Titel als 1. Landessieger. Damit hat er die Berechtigung erworben, am Praktischen Leistungswettbewerb auf Bundesebene teilzunehmen. Auf dem zweiten Platz landete Florian Wussler, der sein Handwerk im Ausbildungsbetrieb Nestle Fensterbau aus Waldachtal erlernt hat. Christian Trefz schloß den Landeswettbewerb als Dritter ab. Er ging im Ausbildungsbetrieb Trefz in Wüstenrot in die Lehre.
Fachverband gratuliert
Der Fachverband Glas Fenster Fassade Baden-Württemberg gratuliert als Berufsorganisation des Glaser-handwerks drei Gesellen zur erfolgreichen Platzierung bei der diesjährigen Berufsolympiade. Die Nachwuchskräfte, die Innungsfachbetriebendes Glaserhandwerks ausgebildet haben, belegten im diesjährigen Leistungswettbewerb 2016 der Handwerksjugend die ersten drei Plätze. Der Beratungsausschuss mit den Juroren Thomas Schönhaar, Ulrich Tochtermann und Freddy Esslinger bewertete die unter Klausurbedingungen in der Gewerblichen Akademie für Glas-, Fenster- und Fassadenbau Karlsruhe angefertigten Arbeiten der Teilnehmer und freute sich zusammen mit Hauptgeschäftsführer Waldemar Dörr über den Erfolg der besten baden-württembergischen Gesellen.
Leistung der Ausbilder
Ihr Glückwunsch gelte nicht nur den besten Nachwuchskräften des Jahrgangs 2016, sondern auch deren Ausbildungsbetrieben. Über den Erfolg der Ausbildung entscheiden nicht nur die intellektuellen Fähigkeiten und der Durchhaltewille des einzelnen Lehrlings, sondern auch das soziale Umfeld, das dessen Fähigkeiten fördert und Leistungen der gezeigten Art überhaupt erst möglich macht. An erster Stelle steht hierbei der Ausbildungsbetrieb, zusammen mit dem Elternhaus und der Berufsschule. Diese Leistung fordert eine erhebliche materielle und moralische Unterstützung, die die ausbildenden GFF-Innungsfachbetriebe ihren Nachwuchskräften gewähren. Mit ihrem Engagement bieten die Ausbildungsbetriebe laut Fachverband vielen Jugendlichen eine berufliche Perspektive und tragen so mit dazu bei, den sozialen Frieden im Südwesten Deutschlands zu wahren.