Zufrieden mit dem Seminar 2019 Hugo Philipp: Fortbildung ist die DNA des VFT

300 (!) Teilnehmer sind im November 2019 zum diesjährigen Seminar des Verbands für Fassadentechnik (VFT) in Wiesbaden-Niedernhausen gekommen. Dabei waren auch die kommenden Generationen präsent.

Aufstellung, bitte (v.li.): Jörg Lohse (VFT), Manuel Pereira (dormakaba), Benjamin Bender (Air-Lux), Max Kreileder (Schlechtendahl), Vorstand Hugo Philipp, Prof. Frank U. Vogdt (TU Berlin), Dirk Risse und Danuta Pflaume (beide VFT) am Abschlusstag des VFT-Seminars 2019 - © Kober

Wohl auch geschuldet seinen Lehraufträgen an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mosbach sowie der Technischen Universität Rosenheim, ist es Mr. VFT, Hugo Philipp, ein Anliegen, dass die jungen Studierenden von der Gelegenheit Gebrauch machen, außeruniversitär in die Praxis der Fassadenbranche einzutauchen; 60 Vertreter des akademischen Nachwuchses nutzten nur zu gerne die Chance, u.a. Vertretern der Industrie, Sachverständigen, Juristen und Sprechern von Forschungseinrichtungen zu lauschen. Wobei, den Anfang an Tag zwei machte in Universitätsprofessor Dr.-Ing. Frank U. Vogdt aus Berlin ein Referent, der über reichlich Erfahrung im Hörsaal verfügt. Dabei, daraus machte VFT-Vorstand Hugo Philipp (68) im Gespräch mit GFF-Online kein Hehl, steht dessen Thema "Sicherheitskonzept bei der Bemessung von WDVS" für viele seiner KollegInnen nicht gerade im Mittelpunkt der sachverständigen oder planerischen Beschäftigung mit der Fassade; aber: "Ich möchte schon, dass wir regelmäßig auch über den Tellerrand hinausschauen."

Und wie geht’s weiter? Mit Sicherheit!

Tatsächlich richtet sich die zum 26. Mal ausgerichtete Veranstaltung an Planer, Architekten, Teilnehmer von Metallbaufirmen und Systemhäusern; und diese kommen auch gerne, wie nicht nur der Blick auf die Sponsoren zeigt, die die Aluminium-Systemgeber ziemlich vollständig abbilden. Neben Vogdts Erklärungen zu semiprobabilistischen Bemessungskonzepten hatten zuvor beispielsweise RA Dr. Rainer Koch über Wissenswertes in Zusammenhang mit der Abnahme informiert und Karl-Theo Roes über die jüngsten Entwicklungen von Swisspacer im Bereich der Abstandhalter gesprochen.

Schon zu Beginn der VFT-Geschichte, nach der Gründung in den frühen 90er-Jahren, richtete sich das Augenmerk der Mitglieder im Schwerpunkt auf die Fortbildung. So begann sich nach und nach eine Veranstaltung zu etablieren, deren Philosophie Philipp so beschreibt: "Das kleine Einmaleins muss enthalten sein. Und dann kommt eben die Kür." Der 68-Jährige, der in seiner Berufslaufbahn bereits in England und Saudi-Arabien Fassadenprojekte betreute, will dabei die Praxis nicht aus den Augen verlieren. In dem Zusammenhang hat er sich für das kommende Jahr – die Veranstaltung 2020 ist angesetzt am 19. und 20. November – das große Thema Sicherheit auf die Fahnen geschrieben.

GFF berichtet in seiner Jännerausgabe doppelseitig, über das Kongressprogramm und ein Gespräch mit VFT-Vorstand Hugo Philipp.