Halle 14, Stand G02 Homag: Fensterportfolio erweitert

Querschnitt eines Fensters in Integralbauweise - © Homag Group AG

Auf der Ligna zeigt Homag die Hobelmaschine Mouldteq M-300 erstmals in Kombination mit einer Rückführung – für eine optimierte Personalorganisation zur wirtschaftlichen Ein-Mann-Bedienung in der Fensterproduktion. Der Hobel ist mit sechs Bearbeitungsspindeln ausgestattet, die alle über einen separaten Antrieb verfügen und so individuell in Hinblick auf die Drehzahl einzustellen sind. Zum schnellen Wechsel sind die Spindeln mit der proLock-Klemmung ausgestattet, was Homag zufolge ein deutlich schnelleres und einfacheres Rüsten ermöglicht. Nach der Bearbeitung übernimmt die Rückführung die Werkstücke, vereinzelt diese auf einer angetriebenen Rollenbahn und transportiert sie zum Bediener zurück. Möglich ist dies für Teile mit einer Länge von bis zu 2,7 Meter.

Zur Herstellung des Klebeverbunds zwischen Scheibe und Rahmen rücken Klebesysteme weiter in den Fokus. Homag hat dafür zusammen mit Tesa eine prozesssichere Fertigungslösung entwickelt. Den Kern des neuen Verfahrens bildet eine integrierte Klebebandapplikation mit ACXplus – einem Klebeband, das bereits nach dem Hobeln in den Fensterrahmen eingebracht wird. Nach der CNC-Bearbeitung wird das Fenster inklusive des Klebebands lackiert. Die Haftschutzfolie am Klebeband lässt sich nach Unternehmensangaben anschließend einfach abziehen. Folge: Die Klebefläche des Tesa-Bands liegt im bereits lackierten Fenster und der Fensterbauer setzt die Scheibe einfach ein.

Schlanke Profile, 20 Prozent mehr Glas – schmale Ansichtsbreiten von Fenstern sind heute immer beliebter. Doch die Produktion von schlanken Profilen für mehr Tageslicht birgt auch Herausforderungen für Maschinenhersteller und Zulieferer. Die Kombination aus Tesa und S800/900-Spanntechnik erlaube einen außen flächenbündigen Einbau in die Laibung, bei dem der Rahmen praktisch nicht sichtbar sei. Das erzeugt eine moderne, reduzierte Optik. Scheibe und Rahmen sind unverschiebbar und fest miteinander verbunden. Der Flügel bleibt stabil, der Aufwand für späteres Nachjustieren ist laut Homag deutlich geringer. Es sei nicht möglich, die Scheibe aus dem Flügelrahmen herauszutrennen. Die Scheibe versteift den Rahmen. Dieser gibt beim Einbruchversuch weniger nach. Der schmale Rahmen ermöglicht zudem sehr gute U-Werte der Fenster.

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