Bei Fenstern für historische Gebäude und im Denkmalschutz denkt der Fachmann zuerst an Holz; Nachbauten aus Kunststoff sitzen heute ebenfalls in historischen Fassaden. GFF-Online untersucht im Wunschthema, ob sich die Kombination Holz/Aluminium für dieses Segment eignet.

Meist zieren Holzfenster mit Stilelementen verschiedener Epochen die Ansicht von denkmalgeschützten und historischen Gebäuden. Sowohl als Nachbau als auch in der sanierten Variante bieten spezialisierte Fensterbauer ihr Know-how und agieren in einer interessanten Nische. Auf Sonderbau ausgerichtete Hersteller fertigen mittlerweile mit Kunststoff interessante Varianten mit Zierbauteilen und originalgetreuen Details, die zumindest in historischen Gebäuden außerhalb des Denkmalschutzes Chancen haben.
Historische Optik mit Holz/Alu
Filigrane Kämpfer und Stulppartien, Zierprofile und traditionelle Wetterschenkel: Das ist bei Holz/Alu-Elementen möglich, glaubt Peter Stein, Geschäftsführer von Zöllner Fensterbau. Er setzt speziell bearbeitete Aluschalen für die Gestaltung seiner Holz/Alu-Fenster ein, die die Vorteile von Holz mit der Widerstandfähigkeit von Metall gegen Witterungseinflüsse vereinen. Wartungsanstriche fallen bei solchen Fenstern weg und die Elemente schützen die Bewohner viele Jahrzehnte, die an der Innenseite die natürliche Holzoberfläche genießen. Optisch sind die historischen Holz/Alu-Fenster schwierig von ihren reinen Holzcousins zu unterscheiden. Über die Chancen der Materialkombi in historischen Gebäuden hat die Redaktion mit einem Denkmalschützer gesprochen.
Mehr zu Holz/Alu im Denkmalschutz lesen Sie in der GFF-Ausgabe 3/2017.