Auf der Mitgliederversammlung der Gütegemeinschaft Schlösser und Beschläge am 25. Juni 2020 standen turnusgemäß Neuwahlen an. Fast alle Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt.

In diesem Jahr konnten der Vorstandsvorsitzende Richard Rackl, Geschäftsführer der CES-Gruppe, und Stephan Schmidt, Geschäftsführer der Gütegemeinschaft, die Teilnehmer aufgrund der Corona-Pandemie nicht persönlich in Velbert begrüßen. Stattdessen fand die Versammlung digital als Webkonferenz statt.
Rackl als Vorsitzender im Amt bestätigt
Bei den turnusgemäßen Vorstandswahlen stellten sich fast alle bisherigen Vorstände erneut zur Wahl. So wurde Richard Rackl (CES-Gruppe) als Vorsitzender in seinem Amt bestätigt. Des Weiteren wurden die stellvertretenden Vorsitzenden Wolfgang Landwehr (Simonswerk) und Alfred Dinkelborg (Winkhaus) wiedergewählt. Auch Martin Barck (Roto Frank), Joachim Gillert (Assa Abloy Sicherheitstechnik), Daniel Gründler (Gretsch-Unitas), Jürgen Meinhardt (KFV Karl Fliether) und Falk Fuellgraf (Dr. Hahn) gehören dem Spitzengremium weiter an. André Wulfert (FSB Franz Schneider Brakel) schied aus dem Vorstand aus. Sein Nachfolger ist Hubertus Kieneke (FSB Franz Schneider Brakel). Satzungsgemäß gehören Schmidt als Geschäftsführer der Gütegemeinschaft sowie die Vorsitzende des Güteausschusses, Susanne Buschmann (Hoppe-Gruppe), dem Vorstand an.
2019: Umsätze von 1,3 Millionen Euro
Die Gesamteinnahmen der Gütegemeinschaft Schlösser und Beschläge lagen im Jahr 2019 bei mehr als 1,3 Millionen Euro und sollen 2020 knapp 1,4 Millionen Euro erreichen. Weitere Programmpunkte auf der Mitgliederversammlung waren die Vorstellung des Etats für 2020 und die Corona-Maßnahmen im Prüfinstitut Schlösser und Beschläge Velbert (PIV). Zudem war die im vergangenen Jahr fertiggestellte Erweiterung des PIV Thema. Für bessere Standortbedingungen wich eine alte Halle einem Neubau. Das Gebäude hat ein zusätzliches Stockwerk, so dass das PIV damit über eine Mehrfläche von zirka 200 Quadratmeter verfügt. Untergebracht auf der Etage sind Büros, die bisherigen Officeflächen werden für Prüfstände genutzt. 2020 soll es weitere Investitionen in neue Prüfeinrichtungen, u.a. in eine Universal Zug-Druck-Prüfmaschine, geben.