Vom Praxisproblem zur Systemlösung Glattstrichsystem für Fenstermontage im Bestand

Die Fenstermontage im Bestand zählt zu den größten Herausforderungen im Bau- und Sanierungsbereich: Unebene Laibungen, unbekannte Wandaufbauten und wechselnde Gegebenheiten vor Ort verlangen nach Lösungen, die sicher, reproduzierbar und zugleich montagefreundlich sind. Genau hier setzt das Glattstrichsystem von Multimont an.

Glattstrichplatte einsetzen und mit dem Mauerwerk verkleben, Multifunktionsband anbringen, Fenster setzen – fertig: So einfach funktioniert die Montage von Fenstern in der Renovierung mit dem Glattstrichsystem von Multimont. - © Multimont

Multimont hat ein Glattstrichsystem speziell für die Anforderungen der Bestandsmontage entwickelt. Das eigenständige Altbausystem ermöglicht dem Unternehmen zufolge einen definierten, ebenen und technisch sicheren Fensteranschluss. „Das Ziel ist es, handwerkliche Unsicherheiten zu minimieren und gleichzeitig eine dauerhaft luft- und schlagregendichte Ausführung zu gewährleisten“, teilt Multimont mit.

In Fachkreisen ist das System bereits seit einiger Zeit bekannt (GFF berichtete ausführlich im Jahr 2018) – bislang vor allem bei spezialisierten Anwendern. Nach einer intensiven Entwicklungsphase und erfolgreichen Prüfungen nach ift-Richtlinie MO-01/1:2007-01 „Baukörperanschluss von Fenstern – Teil 1: Verfahren zur Ermittlung der Gebrauchstauglichkeit von Abdichtungssystemen“ geht Multimont nun den nächsten Schritt: Das Unternehmen tritt mit dem Glattstrichsystem in den erweiterten Vertrieb ein.

Geprüftes, systematisches Vorgehen sorgt für Sicherheit in der Ausführung

Ergänzend zum Glattstrichsystem hat Multimont auch eigene Multifunktionsbänder in verschiedenen Breiten im Programm. Damit lässt sich der Baukörperanschluss praxisgerecht an unterschiedliche Fugenbreiten und Bestandssituationen anpassen – als Systemkomponente oder auch als eigenständige Abdichtungslösung.

Für die Praxis besonders wichtig: Mit dem Glattstrichsystem – oder auch allein mit den Multifunktionsbändern – kann der Anschluss bis über die Führungsschiene geführt werden. Damit wird nicht nur die Fensterbautiefe abgedeckt, sondern die Fensterbautiefe inklusive Führungsschiene sauber und durchgängig hergestellt. „Damit liegt erstmals ein System vor, das die komplexen Anforderungen der Bestandsmontage nicht nur handwerklich, sondern auch normativ sauber abbildet“, betont Multimont. Für Fensterbauer, Planer und Ausschreiber bedeute das: mehr Sicherheit in der Ausführung und eine klare Grundlage für den professionellen Einsatz. „Gerade im Sanierungsmarkt, in welchem häufig individuelle Lösungen dominieren, ist ein geprüftes, systematisches Vorgehen ein spürbarer Fortschritt“, führt das Unternehmen weiter aus.

Messepremiere und wachsende Marktresonanz

Auf der FENSTERBAU FRONTALE 2026 in Nürnberg präsentiert Multimont (Halle 1, Stand 129f) sein Glattstrichsystem erstmals einer breiten Fachöffentlichkeit. Der Messeauftritt markiere den offiziellen Übergang von der Entwicklungs- und Einführungsphase hin zu einer skalierbaren Marktlösung. Im Fokus stehe dabei weniger ein einzelnes Produkt, sondern ein Montageprinzip, das sich flexibel an unterschiedliche Bestandssituationen anpassen lässt.

Relevanz für die Praxis

Laut Multimont trifft das Glattstrichsystem einen Nerv der Branche: „Steigender Sanierungsbedarf, Fachkräftemangel und wachsende Anforderungen an Bauqualität verlangen nach Lösungen, die Planungssicherheit und einfache Verarbeitung miteinander verbinden“, führt Multimont aus. „Dass ein speziell für den Bestand entwickeltes System nun geprüft und vertriebsreif ist, dürfte für viele Marktteilnehmer von Interesse sein.“

Ob sich das Glattstrichsystem als neuer Standard in der Bestandsmontage etabliert, wird sich zeigen. Klar ist: Multimont bringt mit seinem System eine durchdachte, geprüfte und praxisnahe Lösung in einen Markt, der auf genau solche Lösungen wartet.

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