Novellierung der DIN 18008 Glasermeister Steyer: "Zusammenarbeit stärkt Position"

Das Gerangel um die Novellierung der DIN 18008 geht in die nächste Runde. Um die aktuellen Entwicklungen zu diskutieren und ein mögliches Strategiepapier auf den Weg zu bringen, tagte der Technische Informationsausschuss der Glaser-Innung Niedersachsen am 23. Januar 2019 in Hannover. Lesen Sie, warum es Glasermeister Arnd Steyer aus Leipzig wichtig war, an der Sitzung teilzunehmen.

Arnd Steyer ist Landesinnungsmeister des Glaserhandwerks Sachsen und Inhaber von Steyer Glas- und Metallbau in Leipzig. - © Friedrichs

Im Mittelpunkt stand vor allem der mehrfach überarbeitete Abschnitt 5.1.4. Zuletzt hatte der Normenausschuss bei einer Einspruchsitzung im Dezember 2018 eine neue Formulierung festgelegt. Damit ist die umstrittene 0,8-Meter-Regelung möglicherweise vom Tisch. Branchenvertreter betrachten es als wahrscheinlich, dass der Normenausschuss die Teile 1 und 2 der DIN 18008 als zweiten Entwurf herausgibt und diese der Öffentlichkeit erneut zur Stellungnahme vorlegt.

Proaktives Engagement für die Branche

Vor diesem Hintergrund gefällt es Arnd Steyer, dass sich die Glaserinnung Niedersachsen proaktiv um die Belange der Branche kümmert. "Mit ihrem Engagement spricht sie vielen Betrieben aus der Seele", sagt der Glasermeister, der auch Landesinnungsmeister des Glaserhandwerks in Sachsen ist. Er habe schon viele Gespräche mit Kollegen, Betrieben und anderen Landesveränden über den geplanten Normenentwurf geführt. "Es ist gut, wenn möglichst viele Landesverbände an einem Strang ziehen, das stärkt die Position des Handwerks", sagt er. Um Unterstützung auf breiter Basis zu signalisieren, sei er der Einladung zur Sitzung des Technischen Informationsausschusses (TIA) gern gefolgt.

Mehr über die Sitzung des Technischen Informationsausschusses der Glaser-Innung Niedersachsen sowie die Stimmen der Teilnehmer finden Sie in der Märzausgabe von GFF .