Das neue Verwaltungsgebäude von La Biosthétique Paris im baden-württembergischen Pforzheim zeigt, wie mit einer Vielzahl an Glaselementen eine harmonische Verbindungzwischen Bauwerk und Landschaft entstanden ist.
Systemtrennwände aus Glas schmücken den Innenausbau des zweigeschossigen Verwaltungsgebäudes von La Biosthétique Paris. Die transparente Arbeitswelt soll die Kultur und Philosophie des internationalen Beautyunternehmens widerspiegeln.
Hell, freundlich und lichtdurchflutet
Horizontale Sonnenschutzlamellen gliedern die Glasfassade des aufgesetzten Baukörpers. Das Architekturbüro Asal und Traub hat das Bauwerk mit Einschnitten, Lichthöfen und Dachterrassen nach Süden hin geöffnet, so dass der Ausblick auf den benachbarten Schwarzwald seine Wirkung bis in das Gebäude hinein entfaltet.
Die Nurglas-Konstruktion Fecoplan von der Feco-Federle GmbH, einem Systemtrennwandhersteller in Karlsruhe, unterstützt diese transparente Wirkung. Die als offene Bürolandschaft konzipierte Arbeitsumgebung gliedern eingestellte Glaskörper. Die zum Teil gebogenen Glaswände scheinen in das Raumgefüge förmlich hineinzufließen. Die Türen sind als beidseitig wandbündige Holz-Türelemente mit verdeckt liegenden Türzargen und Bändern ausgeführt.
Akustikelemente absorbieren Schall
Um akustische Rückzugsmöglichkeiten zu schaffen, sind die Arbeitsplätze für die Service-Mitarbeiter mit schalldämmend bodengeführten Glas-Schiebetüren abgeschirmt. Zur Reduzierung der Nachhallzeiten und zur Verbesserung der Raumakustik sind die Glaswände mit Akustikelementen zur Absorbierung des Schalls ausgestattet, diese sind mit Stoff belegt.
Der zum Lichthof hin gelegene Besprechungsraum lässt sich durch eine doppelflügelige Glas-Schiebetür betreten. Als Blickfang im Lichthof fungiert eine zweigeschossige grüne Wand aus Pflanzen. Die reduzierte Farbgestaltung mit aluminiumsilbernen Profilen und mit schwarzen oder gläsernen Türelementen schafft einen neutralen Hintergrund, vor dem Ästhetik und Schönheit zur Geltung kommen sollen.