Den eigenen Anspruch hatte Weru mit Blick auf die Übernahme von Unilux im März 2014 und auf der Präsentation für seine Fachpartner klar formuliert: "Going for number one", prangte auf der Präsentation von Harald Pichler, Vorsitzender der Weru-Geschäftsführung.

Gemessen an der Zahl der jährlich produzierten Fenster haben Weru und Unilux gemeinsam mit 600.000 Einheiten die Spitzenstellung der Hersteller in Deutschland erreicht. Als Hauptgrund für den Zusammenschluss nennt Pichler den Wunsch, als Vollsortimenter alle Materialien anzubieten und Marktanteile zu gewinnen. Dieser Weg soll die Poleposition im deutschen Markt und einen Rang in den Top Drei in Europa sichern.
Produkte als Schlüssel zum Markterfolg
Eine zentrale Rolle für die Strategie des Unternehmens spielen die Produkte, die weiterhin unter den Markennamen Weru (Schwerpunkte Kunststoff und Aluminium) sowie Unilux mit der Kernkompetenz Holz und Holz/Alu vertrieben werden. Als Teil der Produktoffensive 2014 liefert Weru seit Juli mehr als 200 Modelle aus seinem neuen Aluminium-Haustürenprogramm in den Ausführungen Atris-Style, Atris-Therm, Atris-Life und Sedor. Mit dem Haustürsystem Avida will die Marke gestalterische Akzente in Kunststoff setzen. Zur Auswahl stehen 20 Ornamentgläser, mehr als 200 Farbtöne und Kaschierfolien für unterschiedliche Oberflächen. Sein Konzept mit Ausstattungspaketen hat Weru für die Afino-Fensterserie konzipiert.
Kundendienst zusammengefasst
"Wir liefern beide Produktgruppen in gleicher logistischer Leistung – hier wird sich also nichts für unsere Kunden ändern. Unsere Partner können nun eine breitere Produktpalette anbieten und damit auch einen größeren Kundenkreis ansprechen", fasst Pichler wichtige Punkte der Fusion zusammen. Allerdings unterhält Weru nicht für jede Marke eine eigene Support-Abteilung, sondern leistet Kundenservice mit festen Ansprechpartnern für die Abnehmer aller Produkte in der jeweiligen Region.
Mehr zu neuen Produkten von Weru und Unilux sowie ein Interview mit Weru-Geschäftsführer Harald Pichler lesen Sie in der GFF-Ausgabe 9/2014, die am 5. September 2014 erscheint.