Gemeinsam erweitern die beiden Unternehmen das Branchennetzwerk, um mehr Transparenz im Gestellmanagement zu schaffen. Dazu bündeln Gestellpool Europe und Box ID ihre Kompetenzen und stellen mit GESAid eine gemeinsam entwickelte Trackinglösung für das Gestellmanagement vor. In einem exklusiven Statement für GFF beschreibt Gestellpool-Geschäftsführer Felix Spangenberg die Ziele der Initiative.
"Mit GESAid wird die flächendeckende Ortung von Transportgestellen erstmals wirtschaftlich attraktiv", sagt Gestellpool-Geschäftsführer Felix Spangenberg. "Entscheidend ist dabei nicht der einzelne Tracker, sondern das gemeinsame Netzwerk: Je mehr Unternehmen sich beteiligen, desto transparenter und effizienter werden die Gestellkreisläufe der gesamten Branche. Im Gestellpoolverbund, mit seinen über 100 Mitgliedern, wird aus reiner Technologie ein konkreter Nutzen für die Unternehmen."
Transparenz über das Werksgelände hinaus
In vielen Glas- und Fensterbetrieben endet die Transparenz über den Verbleib von Gestellen, sobald diese das eigene Werksgelände verlassen. Fehlende Informationen führen zu Suchaufwand, längeren Umlaufzeiten und unnötiger Kapitalbindung. Genau hier setze man an, heißt es in einer Mitteilung von Gestellpool. "Die Lösung verbindet kostengünstige Tracker mit einem wachsenden Empfangsnetzwerk und den bestehenden Prozessen des Gestellmanagements. So entstehen belastbare Informationen über den Standort und den Umlauf von Gestellen – auch über Unternehmens- und Systemgrenzen hinweg."

Erheblicher Kostenvorteil bei Tracker-Anschaffung
Ein wesentlicher Vorteil liege in der Wirtschaftlichkeit, heißt es. Die Tracker sind bei der Anschaffung nur rund ein Drittel so teuer wie vergleichbare Systeme. Dadurch wird der Einstieg in das digitale Gestelltracking deutlich wirtschaftlicher und auch die Ausstattung größerer Gestellbestände attraktiver. Gleichzeitig wächst mit jedem weiteren Teilnehmer und jedem zusätzlichen Erfassungspunkt die Transparenz im Netzwerk. Unternehmen profitieren somit von einer besseren Planbarkeit ihrer Bestände, kürzeren Umlaufzeiten und einer höheren Verfügbarkeit ihrer Gestelle.
"Unser Branchennetzwerk ist über viele Jahre hinweg gewachsen. Gemeinsam mit Box ID entwickeln wir es weiter. So schaffen wir eine neue Qualität der Transparenz und bieten unseren Mitgliedern einen zusätzlichen Mehrwert für ihr Gestellmanagement", sagt Felix Spangenberg.
Derzeit wird GESAid gemeinsam mit Hoffmann Glas, einem Unternehmen der Semco-Gruppe und Mitglied von Gestellpool Europe, im laufenden Betrieb erprobt. Im Fokus des Pilotprojekts stehen die Empfangsabdeckung, die Datenqualität und die praktische Nutzung entlang der gesamten Logistikkette. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse fließen unmittelbar in die Weiterentwicklung der Lösung ein.
Interessierte Besucher können sich auf der glasstec 2026 in Düsseldorf am Stand von Gestellpool Europe (Halle 14, Stand 14C24) erstmals umfassend über GESA-id informieren.

