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© InternormInternorm prämierte 2026 bereits zum achten Mal herausragende internationale Architekturlösungen in den Kategorien Objekt- und Privatbau. Die Jury des Architekturwettbewerbs (v.l.n.r.) bestand dieses Jahr aus Peter Larcher (Work Space Architekten ZT), Karin Triendl (Work Space Architekten ZT), Michael Salvi (Studio Salvi Weber ZT), Anja Innauer (Nona Architektinnen), Arian Lehner (Chefredakteur von architektur.aktuell) und Anette Klinger (Miteigentümerin Internorm). -
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© Patrick Johannsen FotografieDer mit 2.000 Euro dotierte Hauptpreis im Objektbau geht 2026 an die Wiener Wachter ZT für die Sanierung des Zinshauses in der Wolfsaugasse 6. Das Gebäude aus dem Jahr 1894 wurde umfassend modernisiert und dabei bis auf seine grundlegende Tragstruktur entkernt. Neben einer barrierefreien Erschließung und einem neuen Lift sorgen französische Balkone zur Straßenseite für mehr Licht und eine stärkere Verbindung zum Außenraum. Hofseitig ergänzt eine neue Stahlkonstruktion mit tiefen Balkonen den Bestand. -
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© Patrick Johannsen FotografiePro Etage entstanden in der Wolfsaugasse 6 zwei Wohnungen mit rund 60 bis 80 Quadratmetern. Besonderes Augenmerk legten die Planer auf die Verbindung von historischer Bausubstanz und zeitgemäßer Wohnqualität. Großzügige, teilweise raumhohe Fenster- und Fenstertürelemente sowie Oberlichter bringen viel Tageslicht in die Wohnungen. Gleichzeitig wurde der Bestand energetisch verbessert. So verbinde das Projekt den behutsamen Umgang mit vorhandener Substanz mit modernen Anforderungen an Komfort, Energieeffizienz und Wohnen. -
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© Matej HakárDer erste Platz in der Kategorie Privatbau – ebenfalls mit 2.000 Euro dotiert – geht an Abrama Architekti aus Bratislava für das Projekt „Haus mit Ring“. Das 2025 fertiggestellte Einfamilienhaus ist als introvertierte lineare Struktur konzipiert, bei der der Garten auf natürliche Weise in den Innenraum übergehe und zu einem gleichwertigen Teil davon werde. Der Grundriss schaffe einen kontinuierlichen Bewegungsring und verwandele die Erschließung in einen vollständig nutzbaren Wohnraum. -
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© Matej HakárGroße Verglasungen und sorgfältig inszenierte Sichtachsen sollen beim „Haus mit Ring" einen ununterbrochenen visuellen Dialog mit dem Garten schaffen. Die Fenster sollen als zentrales architektonisches Werkzeug den Innen- und Außenraum miteinander verbinden und natürliches Licht als aktives Gestaltungsmaterial nutzen. Durch die durchgehenden Glasflächen werde außerdem ein schwebender Effekt des Obergeschosses erzielt. Stahlstützen verbinden sich dabei nahtlos mit den Verglasungsflächen. -
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© Matej HakárUm gesundes und komfortables Wohnen zu ermöglichen, berücksichtigten die Architekten die Sonnenausrichtung und solare Wärmegewinne ebenso wie die natürliche Belichtung. Außen liegende Beschattung, Dachüberstände, Dreifach-Wärmeschutzverglasung, ein extensives Gründach und Kühldecken sorgen beim „Haus mit Ring“ für thermischen Komfort. -
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© Andy SykeDen Sonderpreis Architektur erhielt in diesem Jahr das neue Heritage & Learning Centre der Leicester Cathedral. Das von van Heyningen & Haward Architects geplante Projekt wurde im Rahmen von „Leicester Cathedral Revealed“ geschaffen und erweitert die rund 1.000 Jahre alte Kathedrale um eine neue Ausstellungsgalerie, flexible Lernräume sowie Einrichtungen für Schulen, Gemeinschaftsgruppen und Besucher. -
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© Andy SykeDer neue Mittelteil wurde im selben Erscheinungsbild in die historische Umgebung integriert und verbindet zeitgenössische Architektur mit dem kulturellen Erbe des Ortes. Das Passivhaus-Gewerbegebäude verfügt übereine hochgedämmte und luftdichte Gebäudehülle und reduziert damit Wärmeverluste, Energiebedarf und CO₂-Emissionen. -
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© Andy SykeEine besondere gestalterische Rolle spielt ein großes festverglastes Fenster, das vom neuen Zentrum direkt auf die ursprüngliche Kathedrale ausgerichtet ist und den Blick auf das historische gotische Buntglasfenster eröffnet. Die schmalen, vertikalen Fensteröffnungen bringen gezielt Tageslicht ins Gebäude und fügen sich harmonisch in die moderne Architektur des Heritage & Learning Centre ein. Facettiertes Steinmauerwerk führt zusätzlich Tageslicht in das Gebäude. Zum Einsatz kommen dreifach verglaste Fenster des Modells HF 410 von Internorm.