Erstmals seit 2007 heißt der Vorsitzende des Fachverbands Tageslicht und Rauchschutz (FVLR) nicht mehr Dr. Heinrich Strunz (Lamilux). Sein Nachfolger ist der bisherige Vize Björn Schmidt (Deutsche Everlite).

"Ich danke Dr. Heinrich Strunz für sein großes Engagement in den vergangenen 16 Jahren und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute und vor allem Gesundheit." Mit diesen Worten hat der neue FVLR-Vorsitzende Björn Schmidt seinen Amtsvorgänger Dr. Heinrich Strunz verabschiedet.
Strunz hatte bereits bei der Vorstandswahl vor zwei Jahren angekündigt, dass er mit Ausscheiden aus seinem Unternehmen Lamilux im Sommer 2023 auch seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit an der Spitze des Fachverbands beenden möchte. Zu seinen letzten Amtshandlungen gehörte die Eröffnung der diesjährigen Mitgliederversammlung im Gilde-Zentrum Detmold, in dem der FVLR seit Mai 2022 seinen Sitz hat.
Treffen wieder komplett in Präsenz
Erstmals nach Corona-Beginn fand das Treffen wieder vollständig in Präsenz statt. Nach einer umfassenden Präsentation der zurückliegenden Aktivitäten wurde der bisherige Vorstand entlastet. Im Anschluss standen die Wahlen für den neuen Vorstand auf der Tagesordnung. Sie finden satzungsgemäß alle zwei Jahre statt.
Die Mitglieder votierten für Björn Schmidt als neuen 1. Vorsitzenden. Der Geschäftsführer von Deutsche Everlite in Wertheim hatte zuvor bereits das Vize-Amt inne. Neuer Stellvertreter ist Felix Schweizer, Geschäftsführer von Indu Light Produktion & Vertrieb in Halle/Saale. Kassenprüfer für das Jahr 2024 sind Thomas Esch (Hemaplast, Euskirchen) und Alexander Moritz (Stief Daylight, Leopoldshöhe).
Arbeit in herausfordernden Zeiten
Der neue Vorstand dankte den Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen. "Wir freuen uns, die erfolgreiche Tätigkeit des Vereins fortzusetzen zu können", sagten Björn Schmidt und Felix Schweizer unisono. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten wie diesen brauche es eine starke Interessenvertretung der Branchen Rauchschutz und Tageslicht, betonte der neue Vorsitzende. Schmidt weiter: "Die produktneutrale, sachliche und fundierte Forschungs- und Informationsarbeit des Vereins ist bei den Adressaten aus Planung, Architektur, Handwerk sowie Politik und Verwaltung nach wie vor gefragt."