Alu/Kunststoff/Alu-Linie FIN-Project Finstral – die Materialmixer

Mit seiner neuen FIN-Project-Range hat der Südtiroler Fensterproduzent Finstral bereits auf der fensterbau für Gesprächsstoff gesorgt. Das Unternehmen selbst spricht von einem Aluminiumprogramm, die guten Wärmedämmwerte indes kommen von einem Kunststoffkern anstelle des herkömmlichen Polyamidstegs.

Finstral_Oberrauch
Joachim Oberrauch verantwortet das Deutschland-Geschäft von Finstral und informierte die Fachpresse im November 2012 über den Ausbau der FIN-Project-Range. - © Kober

Das wirkt sich positiv auf die angestrebte Platzierung der zur Bau bereits erweiterten Linie bei der Zielgruppe Architekt aus. Zum einen überzeugt FIN-Project abgesehen von den erwähnten energetischen Vorzügen mit einem im Vergleich zur wärmedämmtechnisch schlechter gestellten Vollalu-Ausführung besseren Preis-Leistungs-Verhältnis, gleichzeitig punkten die Südtiroler seit je mit filigraner Optik und zahlreichen Varianten. Des Weiteren stellt Finstral auf der Bau erstmals Pfosten-Riegel-Kompetenz unter Beweis und bietet dazu im genannten Programm ein Verglasungswandsystem, das Umsetzungen als Hebeschiebe-Lösung sowie mit der Schiebetür Easy-Slide erlaubt. Zwar spricht Joachim Oberrauch beim Pressetag in Gochsheim von einem schwierigen Jahr.

Trend zu hochwertigem Bauen

Doch der Sohn von Firmengründer Hans Oberrauch, der das Deutschland-Geschäft des Herstellers verantwortet, gibt im Gespräch mit GFF dennoch seiner Hoffnung Ausdruck, "dass der Trend bei der Zielgruppe der zwischen 40- und 60-Jährigen zu hochwertigem Bauen" geht. Interessant ist, dass die Marke selbst einen Wandel vom Volumen- zum Premiumanbieter vollzogen hat und für drei Viertel der am zentralen deutschen Standort Gochsheim in Franken gefertigten Elemente auch das Glas selbst produziert. Insgesamt beschäftigt Finstral in Deutschland 280 Mitarbeiter und liefert seine Fensterprodukte von hier aus nach Benelux, Frankreich, Tschechien. Immer noch, bestätigt Joachim Oberrauch, genieße der Produktionsstandort im Ausland einen guten Ruf. Wie zu hören war, sollen bald Teile der FIN-Project-Fertigung im Werk Greiz/Thüringen angesiedelt werden.

GFF berichtet aktuell in Ausgabe 12/12 über die Veranstaltung in Gochsheim, Erscheinungstermin ist der 7.12.12!