Ein Jahr noch, dann öffnet die FENSTERBAU FRONTALE 2026 ihre Pforten. GFF hat bei Elke Harreiß, der zuständigen Abteilungsleiterin bei der Nürnberg Messe, nachgefragt, welchen Einfluss die Baukrise auf die Belegung der Messehallen hat, wie sich bei den Ausstellern aktuell die Verteilung Inland zu Ausland darstellt und welche Änderungen es im Rahmenprogramm geben wird im Vergleich zur Ausgabe 2024.
GFF: Frau Harreiß, mehr als 90 Prozent der für die FENSTERBAU FRONTALE 2026 geplanten Fläche ist bereits gebucht, das heißt, das Interesse der Branchenunternehmen ist trotz der Neubaukrise in Deutschland weiterhin hoch. Planen Sie mit einer ähnlich großen Messefläche wie 2024?
Elke Harreiß: Aktuell sieht es danach aus, dass die FENSTERBAU FRONTALE 2026 eine ähnlich große Messefläche wie 2024 haben wird. Wir spüren die Krise in Deutschland und freuen uns deshalb sehr, dass nahezu alle Keyplayer mit gleicher Größe wie zur Vorveranstaltung wieder angemeldet haben. Die aktuelle Ausstellerliste finden Sie online unter www.frontale.de/ausstellerliste-2026 zum Download.
Grundsätzlich beobachten wir ein großes Interesse an Messen, gerade in der Krise. Der Wunsch, sich persönlich auszutauschen und gemeinsam nach vorne zu schauen, ist deutlich spürbar. Messen bieten eine einzigartige Plattform, um neue Geschäftskontakte zu knüpfen, Innovationen zu entdecken und sich über aktuelle Branchentrends zu informieren. Der persönliche Austausch schafft Vertrauen und stärkt die Kundenbindung, während Live-Demonstrationen von Produkten und Dienstleistungen einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
