Glaskongress in Aachen, 27.-28. April 2017 Es geht in die Kaiserstadt

Der Bundesverband Flachglas (BF) und die RAL-Gütegemeinschaft Mehrscheiben-Isolierglas (GMI) haben Aachen als Schauplatz für den großen Glaskongress am 27. und 28. April 2017 ausgewählt. Thematisch im Vordergrund stehen u.a. Glasfassaden der nächsten Generation.

Für den Glaskongress 2017 in Aachen erwarten BF und GMI wieder ein volles Haus. - © BF

Wie der Bundesverband Flachglas (BF) mitteilt, habe der Verband – auf expliziten Wunsch der Teilnehmer – für die diesjährige Ausgabe des Glaskongresses noch mehr Zeit für das Gespräch untereinander vorgesehen. Der Gedankenaustausch zur Meinungsbildung und Orientierung sei ein Grundbedürfnis in einem immer komplexeren wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umfeld. Darüber hinaus wird im Tagungshotel wieder ganztägig eine Fachausstellung, der sog. Marktplatz, den Glaskongress begleiten.

Die Teilnehmer erwarte in Aachen eine Fachtagung mit aktuellen und zukunftsorientierten Branchenthemen. Hochkarätige Referenten machten die Veranstaltung demnach über die reinen Regularienteile der Verbands-Hauptversammlungen von BF und GMI hinaus zu einem echten Kongress.

Themenvielfalt an beiden Tagen

Der erste Tag des Glaskongresses 2017 beginnt nach der Begrüßung und den Regularienteilen mit dem Vortrag „Wozu braucht man eigentlich einen Verband?“ von Jochen Grönegräs und Markus Broich vom BF. Marco Löw, vom Verband als Kriminalist und Business Expert angekündigt, stellt in seinem Referat „Du machst mir nichts vor – so entschlüsseln Sie jeden Gesprächspartner“ das Thema Kommunikation in den Vordergrund. Löw habe aus den Erfahrungen von mehreren Tausend Vernehmungen eine Methodik zur Entlarvung von Lügen konzipiert. Dr. Alexander Beck vom Architekturbüro Beck und CEO von German Planning and Development, einer internationalen Planungs- und Beratungsgesellschaft für Stadtplanung und Architektur, stellt seinen Vortrag unter den Titel „Die Städte nach der Moderne – Migration und Mobilität“. Den ersten Veranstaltungstag rundet ein abwechslungsreiches Abendprogramm ab: Nach einer Stadtführung durch die Kaiser- und Domstadt mit ihrem mehr als 2.000 Jahre alten historischen Stadtkern geht es zum Abendessen in den Ratskeller des Rathauses aus dem 14. Jahrhundert.

Smarte Ganzglasfassade

Tag zwei des Glaskongresses leitet die Podiumsdiskussion „Mitglieder fragen – wir antworten“ mit den Vorstandsmitgliedern von BF und GMI ein. Anschließend referiert Wolfgang Priedemann von Priedemann Fassadenberatung über das Projekt einer smarten Ganzglasfassade. Im von ihm als Entwicklungs- und Forschungszentrum geführten Facade-Lab verfolgen die Mitarbeiter das Ziel, den technologischen Fortschritt im Segment Fassade voranzutreiben und die Anwendung neuester Lösungen erlebbar zu machen. Prof. Dr. Ulrich Knaack von der TU Darmstadt berichtet über „Next generation glass envelopes“. Seit 2005 ist Knaack Professor für Design and Construction an der TU Delft (Niederlande) und parallel dazu seit dem Jahr 2014 Professor für Fassadentechnik an der TU Darmstadt.

Ein besonderes Angebot machen die Organisatoren den Mitarbeitern der „Mitgliedsunternehmen aus der zweiten Reihe“, die eventuell einen nicht so engen Kontakt zum BF und zum GMI pflegen. Diesen bieten die Verbände einen Sonderpreis an. Während der Podiumsdiskussion bestehe die Chance, mit dem Vorstand ins Gespräch zu kommen.