Passivhaus Institut Erste Kongresswoche erfolgreich

Die erste Woche der virtuellen Passivhaustagung ist vorbei. Das Konzept geht bislang auf: Interessierte Zuhörer nahmen an den Online-Sitzungen teil und erfuhren u.a., welche Vorteile die Passivhaus-Bauweise bringt.

Das Passivhaus ist praxistauglich, gesund und wirtschaftlich. - © Screenshot Passivhaus Institut

Die Passivhaustagung hat ihre erste Woche erfolgreich hinter sich gebracht. Die ersten Online-Sessions mit verschiedenen Themen fanden statt und weckten bei den Teilnehmern großes Interesse. U.a. sprach Jürgen Schnieders vom Passivhaus Institut zum Thema "Passivhaus- und Sektorkopplung in Deutschland", Georgios Dermentzis von der Universität Innsbruck hielt den Vortrag "Ein neues Passivhausviertel – Optimierung der Energieversorgung und -verteilung" und Marc Großklos vom Institut Wohnen und Umwelt referierte über "Zukunftssichere Neubauten für einen klimaneutralen Gebäudebestand im Jahr 2050".

Das Passivhaus-Konzept birgt einige Vorteile

"Das Passivhaus-Konzept bedeutet eine enorme Verbesserung, eine 90-prozentige Reduktion im Energieverbrauch für die Heizung – es zahlt sich aus", sagt Passivhaus-Gründer Wolfgang Feist. Das Passivhaus sei in vielerlei Hinsicht vorteilhaft. Es habe sich als praxistauglich erwiesen, sei überall – sowohl in Deutschland als auch weltweit – verfügbar und eine validierte Form des Bauens. "Das Passivhaus ist außerdem gesund. Wir haben während der Pandemie gesehen, dass wir mit einer verbesserten Lüftung das Infektionsrisiko drastisch reduzieren können", sagt Feist. "Es hat sich als wirtschaftlich erwiesen, es ist komfortabel und stellt ein offenes Konzept dar: Jeder kann es bauen."

Die Komponenten machen den Unterschied

Die Qualitätssicherung bei den verschiedenen Komponenten sei entscheidend: eine gute Wärmedämmung, die Passivhaus-Fenster – die mehr Wärme hereinbringen als verlieren – und eine Lüftung mit Wärmerückgewinnung sind hier zu nennen. "Die Komponenten werden von uns in ihrer Qualität gesichert", sagt Feist.