Am 19. Juni 2020 erhielten sechs Studierende an der Glasfachschule Hadamar nach zweijähriger Fachschulausbildung bei einer kleinen Feierstunde ihre Abschlusszeugnisse als staatlich geprüfte Techniker der Fachrichtung Glas- und Fensterbautechnik.

Der Corona-Pandemie zum Trotz präsentierte sich die Staatliche Fachschule Weilburg-Hadamar am Standort Glasfachschule Hadamar erneut erfolgreich als führendes Aus- und Weiterbildungszentrum im Bereich Glas: Insgesamt sechs Studierende erhielten am 19. Juni 2020 ihre Abschlusszeugnisse als staatlich geprüfte Techniker der Fachrichtung Glas- und Fensterbautechnik.
Verzahnung beider Schulstandorte
Um den begehrten Abschluss zu erlangen, sind planerische und fachliche Kompetenzen, Präzision, Teamgeist und die Faszination für den Werkstoff Glas erforderlich. Die Studierenden bekommen im Zuge einer qualifizierten Weiterbildung eine stabile Grundlage für die Bewältigung der Herausforderungen vermittelt und sind anschließend gefragte Mitarbeiter in Industrie, Handel sowie Handwerk.
Mit dem Abschlussjahrgang 2020 haben die Studierenden am Standort Weilburg erstmals den kompletten Umfang des Bildungsangebots an der Fachschule Weilburg-Hadamar genutzt und sich vielfältige Kompetenzen in Maschinentechnik und Projektmanagement angeeignet. Zudem eröffnete sich die Möglichkeit, die Fachhochschulreife und die Zusatzqualifikation einer Elektrofachkraft auf freiwilliger Basis zu erlangen. Die erfolgreiche Verzahnung beider Schulstandorte soll künftig ein wichtiger Bestandteil der Weiterbildung sein.
Vielfältige Anforderungen bewältigt
In seiner Laudatio beglückwünschte Studiendirektor Holger Schmidt, kommissarischer Leiter der Staatlichen Fachschule Weilburg-Hadamar, die Absolventen zur bestandenen Prüfung und zu ihrem Auftreten im schulischen Ablauf, welches von Freundlichkeit, Ehrlichkeit und Mut geprägt war. Zwar hatte die Coronakrise den finalen Abschnitt bis zur Prüfung beeinträchtigt. Umso glücklicher waren alle Beteiligten, dass ein erfolgreicher Abschluss nunmehr möglich war.
Studiendirektor Burkhard Meuser, Standortvertreter an der Glasfachschule Hadamar, hob in seiner Ansprache lobend hervor, dass die Studierenden bravourös die vielfältigen Anforderungen flexibel und kreativ bewältigten. Er betonte bei dieser Gelegenheit, dass die Fähigkeit, mit neuen Situationen und Veränderungen zurechtzukommen, den frisch gebackenen Glasbautechnikern im zukünftigen Berufsleben sehr nützlich sein werde. Zudem appellierte er an die Absolventen, die alle zusätzlich ihre Ausbildereignung erfolgreich unter Beweis gestellt hatten, die Ausbildung im Glasergewerk zu fördern und künftige Auszubildende in ihren Betrieben zu unterstützen.
„Die Studierenden haben erstmals auch am Standort Weilburg die ganze Breite des An-gebots an unserer Fachschule Weilburg-Hadamar genutzt.“
Im Anschluss an die Festansprachen überreichte Klassenlehrerin Karin Kuban-Scheel die Abschlusszeugnisse – drei davon mit der Fachoberschulreife. Der Absolvent Philip Albert glänzte mit einem Notendurchschnitt von 1,2 und erhielt eine Ehrung als Jahrgangsbester. Mit den besten Wünschen für die Zukunft der sechs Absolventen beschlossen die Verantwortlichen den offiziellen Teil des Anlasses, der bei einem gemütlichen Beisammensein unter Beachtung der Corona-Regeln gebührend ausklang.