Die EGE-Gruppe hat die Baltic Fenster & Türen GmbH mit dem Produktionsstandort im niedersächsichen Langenhorn übernommen. Damit ist das nordfriesische Traditionsunternehmen, das im Februar 2018 Insolvenz angemeldet hatte, gerettet.

Wie es heißt, werden sämtliche der aktuell 80 Mitarbeiter vor Ort übernommen. Dem Verkauf waren intensive Verhandlungen mit zahlreichen Interessenten vorausgegangen.
Neue Geschäftsführung
Die EGE-Gruppe wird den Firmennamen Baltic fortführen. „Die Marke ist überregional als Garant für hochwertige Kunststofffenster und Türen bekannt“, sagt Jörg Brachmann, neuer Geschäftsführer von Baltic. Erhalten bleibe dem Unternehmen auch die Verbindung zur Gründerfamilie Christiansen: „Ich freue mich mit unseren Mitarbeitern und Kunden, dass wir mit der EGE einen starken Partner gefunden haben, mit dem der Standort Langenhorn wieder in eine wirtschaftlich stabile Zukunft blickt“, sagt Jens Christiansen, der ebenso wie sein Bruder Ove Christiansen weiterhin für Baltic tätig sein wird.
Gute Ergänzung für EGE
Die EGE-Gruppe ist bereits seit Anfang der 70er Jahre auf die Entwicklung und Fertigung qualitativ hochwertiger Fenster und Türen spezialisiert. Das Unternehmen beschäftigt in der Zentrale im nordrhein-westfälischen Verl und an den beiden weiteren Standorten in Grimma und Sangerhausen insgesamt mehr als 400 Mitarbeiter. „Baltic stellt eine hervorragende Ergänzung unseres Produktportfolios dar. Die EGE und Baltic werden gegenseitig von ihren unterschiedlichen Stärken profitieren“, sagt Thomas Schröder, geschäftsführender Gesellschafter der EGE-Gruppe.