Halle 7A, Stand 302 Edgetech: Abstandhalter für eine präzise Positionierung

Der Warme Kante-Abstandhalter Super Spacer ist flexibler als herkömmliche Modelle. - © Edgetech Europe GmbH

Der Schwerpunkt des Messeauftritts von Edgetech liegt neben dem Thema der Vermeidung von Wärmebrücken auf den fertigungstechnischen Vorteilen der Super Spacer-Abstandhalter bei der Verarbeitung in automatischen Fertigungslinien.

Der flexible Abstandhalter aus Strukturschaum von Edgetech fungiert als energieeffiziente Warme Kante in Isolierglasfenstern. Die Spacer reduzieren in erheblichem Maß den Energieverlust nach außen, verhindern weitgehend Kondensatbildung und tragen darüber hinaus zur längeren Lebensdauer eines Fensters bei. 1989 hat der Warme Kante-Hersteller nach eigenen Angaben den ersten Abstandhalter aus flexiblem Strukturschaum mit integriertem Trocknungsmittel auf den Markt gebracht. Anfang der 1990er-Jahre begann ein Großteil der Branche in die Automation einzelner Fertigungsschritte zu investieren. „Aufgrund von Facharbeitermangel und hohem Wettbewerbsdruck stehen heute viele Fensterproduzenten vor der Entscheidung, in Richtung der vollständigen Automatisierung zu gehen. Zugleich hat sich die Warme Kante als energieeffizienter Fensterrandverbund durchgesetzt“, sagt Joachim Stoß, Geschäftsführer der deutschen Edgetech Europe GmbH in Heinsberg. „Für flexible Abstandhalter wie Super Spacer beginnt also, salopp gesagt, der zweite Frühling“, erklärt er weiter, „denn fertigungstechnisch punkten sie gegenüber rigiden Abstandhaltern hinsichtlich ihrer Flexibilität, Schnelligkeit und Präzision.“

Neuentwicklungen wie die Vierfach-Isolierverglasung und komplexe Aufbauten mit integrierten und intelligenten Funktionen sind nur mit einem hohen Automationsgrad in Verbindung mit flexiblen Abstandhaltern wirtschaftlich und präzise zu fertigen, gibt man sich in Heinsberg überzeugt. Ein Roboter kann die schaumstoffbasierten Produkte in Sekundenschnelle millimetergenau parallel setzen und somit einen makellosen und dichten Randverbund sicherstellen. „Automation und Digitalisierung werden mittelfristig mittelständischen Fensterproduzenten Wettbewerbsvorteile bescheren“, meint Technikspezialist Christoph Rubel, „nämlich mit qualitativ hochwertigen Produkten und einer flexiblen Fertigung, die schnell auf Kundenwünsche reagiert und kleinere Serien wirtschaftlich produziert.“

www.superspacer.com