Das neue Aufmaßsystem von Solaflex ermöglicht es, ein digitales Aufmaß zu erstellen, das direkt in den Produktionsprozess übergeleitet wird. Es bildet so die Schnittstelle vom Handwerk zur Industrie.

Besonders im Glasbau ist ein genaues Aufmaß von großer Bedeutung. Das Material Glas und die oft individuelle Fertigung nach Maß machen eine Nachbearbeitung auf der Baustelle schwierig oder nicht möglich. Ein detailliertes Aufmaß ist daher die Grundlage für den Erfolg der Projekte.
Digitale Schablonen
Das Aufmaßsystem ermöglicht die einfache Erstellung digitaler Schablonen und liefert millimetergenaue Messergebnisse für Glaszuschnitte. Die gemessenen Daten lassen sich via Bluetooth direkt vom digitalen Rollmeter in die Solaflex Aufmaß-App übertragen. Jeder Messpunkt wird schnell, klar und eindeutig definiert. Die Kontur ist sofort ersichtlich und lässt sich jederzeit abrufen. Selbst komplexe Objekte ohne rechten Winkel und Ausschnitte, werden laut Solaflex genau erfasst und digitalisiert. Das ermögliche eine individuelle Fertigung auf Maß ohne Anfertigung von Schablonen.
Zeit sparen und Fehlerquellen vermeiden
Die erzeugten Daten lassen sich als PDF- oder DXF-Datei exportieren und direkt in den Produktionsprozess überleiten. So lassen sich Fehlerquellen, die bei der manuellen Erstellung von Handskizzen oder Schablonen entstehen können, vermeiden. Der Aufwand für die Arbeitsvorbereitung wird auf ein Minimum reduziert und wesentlich beschleunigt. So ermöglicht es Solaflex jedem Handwerker, auch ohne CAD-Kenntnisse ein digitales Aufmaß zu erstellen.
Von der Baustelle direkt in die Produktion
Das Aufmaß für das Glasgeländer konnte mit dem digitalen Aufmaß-System von Solaflex in zirka 45 Minuten erstellt werden. Durch das Hinzufügen mehrerer Messpunkte wurde auch die leicht gerundete Unterkante genau erfasst. Selbst die Ausschnitte für die Glashalterungen und der Stoß zwischen den beiden großformatigen Glasflächen wurde in der App vorab definiert. Die digitale Schablone wurde als DXF exportiert und direkt an den Hersteller gesendet. Die Arbeitsvorbereitung hat somit digitale Daten anstelle von analogen Zeichnungen oder Schablonen empfangen – das reduziere nicht nur Fehlerquellen, sondern spare auch Zeit.