Kurz gefragt Digitale Vernetzung von allem mit allem bei Timm

Bastian Timm ist Teil der Geschäftsleitung von Hans Timm Fensterbau. - © Hans Timm Fensterbau

GFF: Herr Timm, Sie sind eine strategische Partnerschaft mit Digitalisierungsspezialist Idalabs eingegangen. Was ist das Ziel der Zusammenarbeit?

Timm: Die bereits laufenden disruptiven Veränderungen wie die Automatisierung werden den Wandel in unserer Branche in den kommenden Jahren beschleunigen und noch mehr Professionalität unausweichlich machen. Das Ziel unserer Zusammenarbeit mit Idalabs ist die Schaffung eines spezifischen ERP-Systems für die heutigen und künftigen Anforderungen in der Fensterbau-/Handwerkerbranche. Vor allem sollen die digitale Vernetzung von allem mit allem im Vordergrund stehen und die manuelle Arbeit auf das Geringste minimiert werden.

Welche Vorteile bringt die durchgängige Digitalisierung?

Unsere Firma hat dafür zu sorgen, dass unsere Prozesse im Unternehmen zuverlässig und optimal für unsere Kunden funktionieren. Dazu gehören nicht nur die richtigen Fach- und Führungskräfte, sondern auch die Fähigkeit, sich an neue Situationen mit modernster Informationstechnologie anzupassen, diese aktiv zu managen und die heutzutage steigende Komplexität im Objektgeschäft zu verstehen sowie mit diesen neuen Möglichkeiten zu beherrschen.

Wie digital arbeiten Sie heute schon?

In den vergangenen zwei Jahren haben wir bereits erhebliche Fortschritte erzielt. Die Kernprozesse von der Produktion bis zu den Verwaltungstätigkeiten laufen bereits heute digital; allerdings mit vielen Standalone-Lösungen von unterschiedlichen Anbietern. Im Zuge des Projekts mit Idalabs werden wir für eine entsprechend durchgängige Digitalisierung vom ersten Kundenkontakt bis hin zu der Instandhaltung sorgen.