Als Systemgeber für Holz/Alu- und Aluminium-Fenster hat sich Gerber-Vogt an der Ausschreibung für das bekannte Basler Anfos-Haus beteiligt. Zum Erfolg verhalf schließlich nicht unwesentlich die Zusammenarbeit mit einem innovationsstarken, flexiblen Beschlaghersteller.

Seit seiner Erbauung in den 60er-Jahren prägt das Anfos-Haus das Basler Stadtbild. Nun folgte die energetische Ertüchtigung, 350 Alu-Schiebefenster mussten zeitgemäßen Lösungen weichen. Die Optik der Fassade sollte unverändert erhalten bleiben. Das von Investor UBS beauftragte Büro sabarchitekten entschied sich, Schiebefenster auszuschreiben. Michael Gerber, Geschäftsführer von Gerber-Vogt, holte den zweieinhalb Millionen Schweizer Franken schweren Auftrag: „Schnell landeten wir beim Beschlag Eco Slide von Siegenia-Aubi und konnten so alle Anforderungen an eine schmale Flügelbreite, hohe Funktionalität und hohe Energieeffizienz erfüllen.“ Eco Slide war indes zu diesem Zeitpunkt ein Prototyp, die Angebotsabgabe erforderte also Mut sowie unternehmerischen Weitblick.
Potenzial erkannt
Gerber hatte das Potenzial des Schiebebeschlags erkannt. Überzeugend fand der Objektspezialist nicht nur die Kombination aus einfacher Bedienung und hoher Dichtigkeit, sondern auch die schmalen Ansichtsbreiten und die hohe Tragkraft. „Die Entwicklung und die positiven Eindrücke gaben uns die Zuversicht, ohne fertige Lösung in ein Projekt wie das Anfos-Haus einzusteigen“, sagt er. Es lohnte sich, die Konstruktion verbindet die Vorzüge von Hebeschiebe- und PSK-Elementen und stieß bei sabarchitekten auf Interesse. Die Vorstellung des Musterfensters im Vergabegespräch gab schließlich den Ausschlag: Das Fenster erfüllte die funktionalen Anforderungen bis ins Detail, vor allem energetisch: Auftrag für Gerber-Vogt!