GFF: Herr Schütte, nach der FENSTERBAU FRONTALE haben Sie das Fensterprofilsystem Elegante auf der Bau 2019 wieder im Gepäck. Wie sind die Erfahrungen und die Rückmeldungen der Kunden seit der Markteinführung im zurückliegenden Jahr zu bewerten?
Schütte: In der Einführungsphase vergangenes Jahr sind wir mit zwei Pilotkunden gestartet, die bereits erste Objekte realisierten. Die Kombination von hervorragender Wärmedämmung und innovativem Design überzeugt Endverbraucher, aber auch Architekten. Das Konzept des Kunststofffensters im Aluminium-Look geht vollständig auf! Da sich der Fensterprofilmarkt ja gerade immer mehr auf die Bautiefe von 76 Millimeter fokussiert, sind wir sehr stolz, dass wir in diesem Bereich bezüglich Wärmedämmung, Verglasungstiefen sowie Design an der Spitze liegen.
Wie wir auf der équip‘baie im November 2018 selbst feststellen konnten, sind zum Beispiel in Frankreich derzeit Fensterprofile im Metalllook sehr beliebt. Sind diese Märkte für Sie interessant?Der Trend hin zu Design-Fenstern im Alu- oder Metall-Look hat uns ja dazu bewogen, Elegante zu entwickeln. Unser Ziel ist es, innerhalb der Deceuninck-Gruppe immer weiter zusammenzuwachsen. Elegante wird jetzt erst einmal in Deutschland eingeführt. Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass zukünftig Produkte länder-übergreifend angeboten werden. Diese Strategie der einheitlichen Plattformlösung bietet mehr kundenspezifische Lösungsmöglichkeiten bei gleichzeitig reduzierter Komplexität.
Für das Jahr 2018 hatten Sie eine große Service-Offensive angekündigt, aber was haben Sie für 2019 geplant?Unser Fokus liegt ganz klar auf der Einführung der neuen Produkte Elegante und des Rollladensystems PROtex 2.0. Service ist natürlich auch weiterhin ein wichtiges Thema bei uns. Gleich im Februar starten wir mit einem großen Kundenevent, auf dem wir unsere langfristige Unternehmensausrichtung vorstellen werden. Zudem werden wir das Projektgeschäft sukzessive weiter ausbauen. Unterstützend dazu planen wir eine Architektenkampagne ab Frühjahr – und auch der Ausbau der Markenbekanntheit ist bei uns weiterhin im Fokus.
