Der deutsche Fenstermarkt konsolidierte sich 2025 leicht über Vorjahresniveau. Wachstumsimpulse kamen von der Sanierung, wie aktuelle Daten von Branchenradar.com zeigen. Und was erwarten die Marktforscher vom laufenden Jahr?
Die Nachfrage nach Fenstern entwickelte sich im vergangenen Jahr besser, als die Prognosen vom Herbst vermuten ließen. Laut aktuellem Branchenradar Fenster in Deutschland stagnierten im Jahr 2025 die Herstellererlöse mit 4,46 Milliarden Euro geringfügig über Vorjahr (+0,4 Prozent). Auch der Absatz entwickelte sich demnach seitwärts. Gestützt wurde der Markt von der Sanierung. Im Jahresvergleich wuchs der Umsatz um 1,7 Prozent. Wachstumsbeiträge lieferten alle Gebäudetypen.
Im Neubau verlor man der Studie zufolge indessen noch einmal zirka zwei Prozent an Erlösen, allerdings nur mehr im Objektbau. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern drehte der Markt bereits auf Wachstumskurs.
Holz/Alu als Bestperformer
Einen Umsatzzuwachs gab es bei allen Rahmenmaterialien, mit Ausnahme von Aluminiumfenstern. Bestperformer waren Holz/Alu-Fenster.
"Der Markt gewinnt 2026 wahrscheinlich an Dynamik. 2027 setzt sich der Aufschwung beschleunigt fort", sagt Andreas Kreutzer, Geschäftsführer von Branchenradar Marktanalyse. "Die Wachstumsimpulse kommen verstärkt vom Wohnungsneubau. Die Sanierung zeigt sich stabil. Anhaltende Rückgänge erwarten wir jedoch im Nicht-Wohnbau."
