Restaurierung von Hochhäusern Des Towers neue Kleider

Zwei unterschiedliche Glasfassaden bewirken bei der Umnutzung eines Doppelturms überraschend neue Ansichten. Wärmeschutz- und Sonnenschutz-Isoliergläser sichern winterliche Energieeffizienz wie sommerlichen Hitzeschutz.

160 Park View
Der hohe Wohnturm erhält eine helle, transparente Glasfassade – detailreich strukturiert mit plastischen Metallpaneelen. - © KSP Jürgen Engel Architekten

Der in die Jahre gekommene Bürodoppelturm Hochhaus am Park im Frankfurter Westend verwandelt sich derzeit unter dem Namen 160 Park View zu einem Hotel- und Wohnkomplex. Der Entwurf von KSP Jürgen Engel Architekten orientiert sich durchgängig an der alten Höhe und Kubatur, entwickelt aber eine neue architektonische Anmutung. Zwei unterschiedliche Fassaden differenzieren zukünftig den Baukörper, wo vorher eine Spiegelglas-Fassade im Stil der 1970er-Jahre die beiden gegeneinander versetzten – aber auf ganzer Höhe verbundenen – Türme zu einem großen und wenig gegliederten Volumen zusammenfasste.

Transparente Glasfassade

Der zirka 96 Meter hohe Wohnturm erhält eine helle und transparente Glasfassade, die mit plastischen Metallpaneelen gefasst und durch Details wie Öffnungsflügel und Loggien optisch und funktional strukturiert ist. Der niedrigere Hotelturm weist davon abgesetzt eine dunkle, gleichmäßig gegliederte und dadurch Ruhe ausstrahlende Fassade mit raumhohen Festverglasungen und Blechpaneelen auf.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in GFF 10/20, die Ausgabe erscheint am 9. Oktober.