Die Bernhard Remmers Akademie hat die Verleihung des Bernhard Remmers Preises im Rahmen der denkmal 2020 aufgrund der Corona-Pandemie auf das Jahr 2021 verschoben. Dank eines genehmigten Hygienekonzepts findet die europäische Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung dennoch wie geplant vom 5. bis 7. November 2020 in Leipzig statt.
Die denkmal 2020 hat drei wichtige Meilensteine erreicht: Mit der Corona-Schutz-Verordnung vom 3. Juni 2020 der sächsischen Staatsregierung, welche Messen und Kongresse mit geeigneten Hygienekonzepten ausdrücklich zulässt, wurde der erste wichtige Schritt getan. Im zweiten Schritt hat die Leipziger Messe diese Konzepte entwickelt. Sie wurden vom zuständigen Gesundheitsamt der Stadt Leipzig geprüft und genehmigt. Als drittes wichtiges Etappenziel hat sich der denkmal-Beirat ausdrücklich für die Durchführung der denkmal 2020 ausgesprochen und die entwickelten Schutzvorkehrungen gelobt.
Großer Schritt nach vorne
"Die Genehmigung unseres Hygienekonzepts durch das Gesundheitsamt bedeutet einen großen Schritt nach vorne, denn sie verschafft allen Beteiligten Planungssicherheit. Der gesundheitliche Schutz unserer Aussteller, Besucher, Kunden und Mitarbeiter bleibt dabei für uns oberstes Gebot. Wir sollten nicht vergessen: Wenn jemand größere Veranstaltungen unter Sicherstellung hygienischer Standards durchführen kann, dann sind es Messe- und Kongressveranstalter“ erklärt Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe.
Festlegung der Besucherzahl
Grundlegend für die sichere Durchführung aller Veranstaltungen ist die Festlegung der Besucherzahl. Hier hat die Leipziger Messe eine Richtgröße entwickelt und mit dem Gesundheitsamt der Stadt Leipzig abgestimmt. Diese erlaubt eine flexible Aussteuerung der Besucherzahlen und gibt Ausstellern und Kunden Planungssicherheit. Das Hygienekonzept der Leipziger Messe konzentriert sich dazu auf drei zentrale Anforderungen: die Abstandswahrung von 1,5 Metern, die Einhaltung der Hygieneregeln und die Nachverfolgbarkeit der Kontakte. Die denkmal-Besucher erhalten ihr Ticket digital über den Online-Ticketshop, der ab September 2020 zur Verfügung steht.
