Zur glasstec 2026 ist Hegla mit einer vereinheitlichten Markenstrategie angetreten. CEO Bernhard Decker verrät, was hinter dem Umbau steckt – und welche Vorteile Kunden davon haben.
Herr Decker, die glasstec 2026 ist die erste Messe für Sie als CEO von Hegla. Bei ihrem Messeauftritt steht die Kernmarke Hegla im Mittelpunkt, die Markennamen Hegla boraident und Hegla-Hanic sind nicht zu sehen. Was bedeutet diese Anpassung für die Zukunft?
Christian Decker: Die Kernmarke Hegla in den Vordergrund zu stellen ist Bestandteil unserer Strategie. Als Unternehmensgruppe arbeiten wir an nachhaltigen Produkten, und wir möchten den Kundennutzen in den Mittelpunkt stellen. Mit dieser Fokussierung möchten wir zugleich die Zusammenarbeit unter den Qualitätsanbietern der Branche stärken und fördern.
Können Sie das an einem Beispiel erläutern?
Ein Beispiel ist der Aufbau übergreifender Standards und Schnittstellen für eine Integration sämtlicher Anlagentechnik unserer Kunden zum zügigen Produktionsstart sowie der Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit. Die Branche ist grundsätzlich gut aufgestellt, aber es gibt noch viele Insellösungen und standardisierte Interfaces helfen den Kunden, ihren unternehmerischen Vorteil effizienter zu nutzen. Das Potenzial für Innovationen ist über die gesamte Wertschöpfungskette vorhanden, die Branche und speziell auch HEGLA besitzt sehr kreative Köpfe und diese Ressourcen müssen wir noch optimaler einsetzen.
