Messevorschau gibt Orientierung Das erwartet Sie auf der Bau 2019

Die Bau in München hat sich einen Ruf erarbeitet als Messe, auf der Aussteller neue Produkte und Lösungen für Fenster, Fassaden und Glas zeigen. Worauf sich Besucher bei der diesjährigen Ausgabe vom 14. bis zum 19. Januar freuen können, sagt GFF in seiner großen Messevorschau.

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    © Messe München
    Die wichtigsten Hallen für Fenster, Türen und Beschläge sind B4 und C4. Angebote zu Glas konzentrieren sich in der Halle C3, Aluminium-Systemhäuser stellen in den Hallen B1 und C1 aus. Um Gebäudeautomation und Sicht- und Sonnenschutz geht es in der Halle C2. Abdichtungslösungen sowie Bauwerkzeuge finden Besucher in den Hallen B6 und C6.
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    © Messe München/StudioLoske
    Mehr als eine viertel Million Besucher erwarten die Veranstalter zur Bau 2019, auf der zirka 2.200 Aussteller ihre Produkte inszenieren.

Ausgebucht und größer denn je: Die Bau 2019 belegt alle 19 Hallen der Messe München und damit eine Ausstellungsfläche von zirka 200.000 Quadratmeter. Durch den Bau der neuen Hallen C5 und C6, die sich stimmig in den Geländeplan integrieren, stehen im Vergleich zur vergangenen Ausgabe 20.000 Quadratmeter mehr an Fläche zur Verfügung. Entsprechend viele neue Unternehmen begrüßen die Veranstalter zur Bau 2019. Insgesamt rechnen die Verantwortlichen mit einer Rekordbeteiligung von zirka 2.200 Ausstellern aus 45 Ländern. Infolge des Flächenzuwachses ist die Messe München zuversichtlich, dass auch die Zahl der Fachbesucher steigen wird. 260.000 Messegäste sind das anvisierte Ziel.

Wo finden Sie was?

Die zusätzliche Belegung der Hallen C5 und C6 bringt einige Änderungen in der Hallenstruktur mit sich: Ein neuer Ausstellungsbereich verbindet in der Halle C2 das Thema Licht mit dem Thema Smart Building. Aussteller von Sicht- und Sonnenschutzsystemen, Gebäudeautomationslösungen und Steuerungen sind hier zusammengeführt und bilden ein Bindeglied zu bereits bestehenden Bereichen wie Fassadensystemen (B1 und C1 – Alu, B2 – Stahl/Edelstahl, B5 – Holz), Fenstern, Türen sowie Beschlägen (B4 und C4) oder zur Energietechnik (B2). Die Aussteller der Glasindustrie rücken von der Halle C2 in die Halle C3. Torsysteme finden die Besucher in der Halle B3.

Digitalisierung im Handwerk

Weitere Änderungen: Die Bau-IT wandert in die Halle C5 und belegt erstmals eine komplette Halle – mit einem Digital Village als neuem Ausstellungsbereich. Auch die Bereiche Bauchemie – mit Lacken, Farben und Abdichtungslösungen – und Bauwerkzeuge erhalten mehr Platz. Sie belegen jetzt die kompletten Hallen B6 und C6. In Halle C6 ist bei dieser Ausgabe auch der Treffpunkt Handwerk platziert, die Themenpalette des Vortragsprogramms reicht dort vom Fachkräftemangel bis zur Digitalisierung im Handwerk. Tipp: Per kostenloser Bau-App organisieren Sie Ihren Messebesuch einschließlich der Aussteller- und Produktsuche, eines interaktiven Hallenplans und einer Übersicht über das Rahmenprogramm.

Die Leitthemen auf der Bau 2019, die sich auch an den Ständen der Aussteller und im Rahmenprogramm widerspiegeln, sind – digital: Planen und Bauen, vernetzt: Wohnen und Arbeiten, integral: Systeme und Konstruktionen, smart: Licht und Gebäude. Alle vier Themen greift u.a. die Sonderschau des ift Rosenheim in Halle C4 auf.

Sonderschau zu smarten Elementen

Unter dem Titel Bauelemente TripleS – Smart | Safe | Secure demonstrieren die Fachleute des Instituts und die Mitaussteller am Modell einer Wohn- und Arbeitswelt die technischen Möglichkeiten intelligenter Bauelemente, Antriebe, Sensoren und Sicherheitssysteme. Im Mittelpunkt stehen Praxistipps für den Umgang mit den notwendigen Nachweisen sowie die einfache Planung, den Einbau, Anschluss und die Konfiguration sowie Nutzung smarter Bauteile. Auch Komplettsysteme, die eine sichere Integration von Bautechnik, Antrieben, Sensoren und Steuerung sowie die Anbindung an Haustechnik und Gebäudeautomation gewährleisten, sollen vorgestellt werden.

Informationen zum Besuch

Über den neuen Ticket-Shop der Messe München erwerben Besucher eine digitale Eintrittskarte. Diese wird auf allen Endgeräten in Form eines 2D-Barcodes aufgespielt. Die Messebesucher speichern ihre Tickets – ähnlich wie bei der Boarding Card im Flugzeug – auf dem Smartphone, Tablet oder der Smart Watch und drucken damit direkt am Drehkreuz ein individuelles Messe-Badge aus. Ein weiterer Vorteil für Messebesucher ist der Social Login. Besucher loggen sich schnell und unkompliziert über ihren Facebook-, LinkedIn- oder Xing-Account in den Ticketshop ein. Darüber hinaus kommunizieren sie ihre Messeteilnahme auf den sozialen Medien und vernetzen sich mit anderen Besuchern. Ein Tagesticket kostet online 27,50 Euro oder vor Ort 49,50 Euro. Mehrtagestickets reichen von 40 bis 54,50 Euro bzw. 79 bis 109 Euro.

Anreise planen

Verkehrsmäßig ist München bestens vernetzt und mit sämtlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Per Auto reisen Besucher über die Autobahn A 94 an. Ein dynamisches Verkehrsleitsystem reguliert auf dem Messegelände den Fahrzeugstrom. Vom Flughafen München verkehrt alle 30 Minuten der Airport Shuttle zum Messegelände und zurück. Hin- und Rückfahrt kosten 15 Euro. Taxis fahren zum Festpreis von 63 Euro für die einfache Fahrt zur Messe. Für die Anreise auf der Schiene bietet die Deutsche Bahn Veranstaltungstickets von 54,90 bis 109,90 Euro.