Fenstertage in Rosenheim Branche vor Umbruch: Was Fensterbauer wissen müssen

Die 52. Rosenheimer Fenstertage zeigten 670 Teilnehmern die enormen Herausforderungen der kommenden Jahre auf. Klimawandel, neue EU-Verordnungen und Digitalisierung zwingen die Branche zu grundlegenden Veränderungen.

Die Rosenheimer Fenstertage 2025 waren für Hersteller, Systemgeber und Zulieferer ein Impulsgeber für die strategische Ausrichtung und die operative Optimierung des eigenen Unternehmens. - © Metzger

Das ift Rosenheim lud am 8. und 9. Oktober zu den 52. Rosenheimer Fenstertagen ein. Unter dem Motto Die Fensterwelt im Wandel informierten sich 670 Teilnehmer über die anstehenden Veränderungen in der Fenster- und Fassadenbranche. Die Veranstaltung machte deutlich: Die Branche steht vor einem fundamentalen Wandel, der alle Bereiche erfassen wird.

Transformation erfordert rechtzeitige Anpassung

Institutsleiter Prof. Dr.-Ing. Winfried Heusler eröffnete die Veranstaltung mit seinem Vortrag Die Welt im Umbruch – Konsequenzen für die Fenster- und Fassadenbranche. Er zeigte, wie vielfältig und umfassend der Wandel ist und wie die veränderten ökologischen, demografischen, geopolitischen und technologischen Randbedingungen sich wechselseitig beeinflussen. Die regulatorischen Regularien des EU Green Deal werden zwar durch das neue Omnibusverfahren etwas abgeschwächt, aber entfalten nach und nach ihre volle Wirkung.

Beispielsweise strafe die Finanzbranche die Finanzierung von Immobilien ohne eine Bewertung der Nachhaltigkeit bereits heute mit schlechteren Konditionen ab, und die neue Bauproduktenverordnung werde die Nachhaltigkeit als zentrale Anforderung mit entsprechenden Nachweisen einführen.

Die Bedeutung der neun R sind beim Übergang zur Kreislaufwirtschaft essenziell. Aspekte, die eine längere Nutzung (Repair, Refurbish und Remanufacture) und eine Wiederverwendung (Reuse) fördern, werden belohnt – Recycling und Recover (Verbrennen) werden bestraft. Diese Aspekte müssen laut Heusler zukünftig bereits bei der Konstruktion berücksichtigt werden – ansonsten seien konkurrenzfähige Bauprodukte nicht mehr möglich.

Serielle und modulare Bauweisen werden die nachhaltige und digitale Transformation mittels Erfassung und Nutzung digitaler Daten sowie mit einer optimierten Automation am besten umsetzen. Das Ergebnis seien eine bessere Qualität und höhere Produktivität. Hinzu kommt, dass die spürbaren Folgen des Klimawandels und damit die Klimaresilienz als strategischer Imperativ betrachtet werden und Bauprodukte deshalb klimasicher werden müssen. Da sich Professor Heusler selbst als "unverbesserlichen Optimisten" bezeichnet, gab er dem Ökosystem der Fenster- und Fassadenbranche, zu dem Hersteller, Systemgeber und Zulieferbetriebe zählen, strategische und praktische Handlungsempfehlungen, wie die Transformation erfolgreich bewältigt werden kann. Dies kann entweder mit günstigen, standardisierten Produkten oder durch vom Bauherrn nachgefragte Differenzierungsmerkmale erfolgen. Er forderte die Branche auf, die Transformation im Sinne einer Evolution zu verstehen. Durch rechtzeitige Anpassungen mit Entwicklung kreislauffähiger Konstruktionen sei ein erfolgreicher Einstieg in eine zirkuläre Baubranche zu schaffen – ansonsten drohe eine disruptive Entwicklung, die nur wenige Gewinner kennt, aber viele Verlierer.

Wertschöpfungsketten müssen sich ändern

Eine ähnliche Einschätzung vertrat auch Roland Sitzberger (Porsche Consulting) und bekräftigte, wie grundlegend sich die Wertschöpfungsketten im Bau ändern (müssen), um mit einer höheren Produktivität weiterhin am Markt zu bestehen. Er beschrieb, wie steigende Material- und Energiekosten, der Fachkräftemangel, die Wohnungsnot und der Investitionsrückstand die Baubranche zu den notwendigen Änderungen zwingen werden. Die Notwendigkeit einer neuen, kundenzentrierten Wertschöpfungskette wurde anhand von Beispielen für innovative Geschäftsmodelle und den Chancen der Modularisierung und Industrialisierung untermauert. Unternehmen müssen jetzt ihre Prozesse ändern und in digitale Lösungen investieren, um Effizienz und Produktivität zu steigern. Hierfür sollten mittelständische Unternehmen Partnerschaften entwickeln und nutzen.

Im letzten Plenumsvortrag am Mittwochabend mahnte Prof. Dr. Manfred Fischedick (Wuppertal Institut) in seinem Vortrag Earth for All – Aufbruch in eine Zukunft für alle eindrücklich eine nachhaltigere Wirtschaftsweise an, um die drohenden Schäden des Klimawandels und geschädigter Ökosysteme noch abzuwenden. Dabei wies er auch auf die steigenden Temperaturen und extreme Wetterereignisse in Deutschland hin. Er betonte aber auch, dass die politischen und technischen Lösungen auf dem Tisch liegen und die Fensterbranche bei der energetischen Sanierung des Gebäudebestands sowie der Umgestaltung zur Klimaneutralität und Kreislaufwirtschaft eine wichtige Rolle spielt. Neben der Begrenzung des Klimawandels müssen auch die planetaren Grenzen (Nutzung von Rohstoffen und Ökosystemen) sowie die sozialen Ungleichheiten beachtet werden, die mit der Transformation verbunden sind. Fischedick schloss mit dem Aufruf, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, um die gesetzten Klimaziele zu erreichen und eine nachhaltige Zukunft für alle zu gestalten.

Rechtliche Fallstricke im Blick behalten

Den Plenumsvortrag am Donnerstagmittag übernahm Prof. Christian Niemöller (SMNG Rechtsanwaltsgesellschaft) mit einem Update zu relevanten Rechtsfragen und Urteilen. Der erste Teil seines Vortrags befasste sich mit dem Justizstandort-Stärkungsgesetz, das am 1. April 2025 fast unbemerkt in Kraft getreten ist. Das Ziel des Gesetzes ist eine schnelle und einfache Klärung wirtschaftsrechtlicher Streitigkeiten und das sogar auf Englisch – interessant für internationale Projekte. Hierbei gilt es einige Tücken zu beachten, beispielsweise, dass der Gerichtsstand frei wählbar ist und die Durchführung des Prozesses in englischer Sprache als stillschweigend vereinbart gilt, wenn der Beklagte sich in seiner Klageerwiderung rügelos auf die englische Sprache einlässt.

Hinweise mit Praxisrelevanz waren die Erläuterungen aktuellen Urteilen. Bei kaufmännischen Bestätigungsschreiben muss der Empfänger unverzüglich widersprechen, wenn er dessen Inhalt nicht akzeptieren will (BGH, Beschluss vom 07.08.2024: IBR 2025, 3). Dies gilt in ähnlicher Weise auch für die widerspruchslose Entgegennahme eines Baustellenprotokolls, die ansonsten als Einverständnis mit dessen Inhalt zu werten sei, auch wenn der Vertreter des Empfängers vollmachtlos gehandelt habe, beispielsweise ein Bau- bzw. Montageleiter (BGH, Beschluss vom 04.12.2024; IBR 2025, 393). Der Verweis auf online abrufbare AGB ist nach aktueller Rechtsprechung wegen des Verstoßes gegen das Transparenzgebot unwirksam (BGH, Urteil vom 10.07.2025). Ein weiterer wichtiger Hinweis bezog sich auf die Kündigung eines VOB/B-Vertrags durch den Auftraggeber, wenn die Ausführungsfristen nicht eingehalten werden. Hier wird eine Personalaufstockung mit einer Abhilfefrist von drei (Arbeits-)Tagen als angemessen angesehen (BGH, Beschluss vom 29.01.2025; IBR 2025, 398).

Nachhaltigkeit und Digitalisierung

Die zentralen Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung wurden in weiteren Vorträgen konkret behandelt. Im Themenblock Nachhaltigkeit und Resilienz berichtete Norbert Sack (ift) vom laufenden F&E-Projekt, das für die Fenster- und Fassadenbranche Lösungen und Strategien auf dem notwendigen und politisch geforderten Weg zur Kreislaufwirtschaft entwickelt. Prof. Dr. Martin Teich (Hochschule München) informierte in gleicher Weise zum nachhaltigeren Umgang mit Flachglas (MIG). Am Beispiel der Wieder- und Weiterverwendung von Flachglas aus Bestandsgebäuden, zeigte er, was sich ganz konkret hinter den Begriffen Re-Use, Re-Furbish und Re-Manufacture verbirgt. Prof. Dr. Alexander Stolz (Fraunhofer EMI, Universität Freiburg) ergänzte am Beispiel von Hochwasserschänden, wie sich über eine Software die Wirtschaftlichkeit von klimasicheren Bauprodukten ermitteln und gegenüber Bauherren und Investoren besser darstellen lässt. Für die Anpassung der Daten auf deutsche Bauverhältnisse sind weitere Arbeiten notwendig.

Der Themenblock Digitalisierung in der Baubranche analysierte das Feld der Digitalisierung, das die Planer, Bauherren und Hersteller vor große Herausforderungen stellt. Thomas Kirmayr (Fraunhofer-Allianz Bau) erläuterte, wie ein digitales Bauökosystem entwickelt und die Daten strukturiert werden müssen. Er mahnte jedoch, nicht bereits jetzt wild Daten zu sammeln, sondern die Entwicklung der notwendigen Datenstrukturen abzuwarten. Denn ohne klare Vorgaben für eine einheitliche Struktur der benötigten Daten werden die Interoperabilität (reibungsloser Datenaustausch) zwischen verschiedenen Akteuren der Branche sowie die digitale Transformation nicht möglich sein. Kirmayr stellte nachfolgend vor, wie das digitale Bauökosystem im Rahmen verschiedener F+E-Projekte entwickelt wird (GAIA-X, Construct-X & Co.). Notwendig seien jedoch klare Vorgabe durch Normen und Gesetze, eine Standardisierung der Prozesse, eine zentrale Speicherung und Aktualisierung der originalen Daten (z.B. Produkteigenschaften) anstatt vieler Kopien an unterschiedlichen Stellen sowie eine Qualifizierung aller Beteiligten. Hierfür müssen kleine und mittlere Unternehmen besonders gefördert werden, um die erforderlichen digitalen Kompetenzen zu entwickeln. Betriebe der Bauwirtschaft sollten dann die digitalen Daten und Tools aktiv nutzen, um effizienter und nachhaltiger zu werden.

Digitaler Produktpass kommt ab 2027

In ähnlicher Weise argumentierte Michael Breckl-Stock (ift Rosenheim),der einen ersten Ausblick auf den Digitalen Produktpass (DPP) ermöglichte, der im Kapitel X der Bauproduktenverordnung beschrieben wird. Die produktbezogenen Kenndaten müssen in maschinenlesbarer, interoperabler Form aufbereitet werden – also mehr als eine PDF-Datei sein. Die geschätzten 300 Daten basieren auf der Leistungs- und Konformitätsklärung, Produktinformationen, Sicherheitshinweisen und technischen Dokumentationen (Wartung, Montage etc.) sowie auf relevanten Daten aus anderen EU-Verordnungen (z.B. der EU-Chemikalienverordnung REACH). Die Daten sollen mindestens 25 Jahre für alle Baubeteiligten, Bauherren und Investoren verfügbar und müssen mit dem Produkt verbunden sein (z.B. mittels QR-Codes).

Die EU-Kommission will 2027 in einem delegierten Rechtsakt die Details festlegen und nachfolgend eine zentrale Datenbank aufbauen. Berichte über bereits verfügbare DPP sind deshalb falsch und beziehen sich meistens auf DPP nach den Vorgaben der bereits eingeführten Ökodesignverordnung, die aber nicht für Bauprodukte gültig ist. Das ift Rosenheim sei in die Entwicklungsprozesse eingebunden und werde dafür Sorge tragen, dass der Aufwand für die ift-Kunden so gering wie möglich sein wird.

Neue Bauproduktenverordnung bringt Änderungen

Der Themenblock Bauproduktenverordnung und Markt zeigte , dass auch die neuen Regeln (BauPVO), Normen, Gesetze und Förderpakete neue Anforderungen zur Nachhaltigkeit bringen werden. Prof. Jörn P. Lass (ift Rosenheim) stellte die wesentlichen Änderungen der neuen Bauproduktenverordnung (BauPVO) vor, die am 7. Januar 2025 in Kraft getreten ist und die Förderung von Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Bauwesen verbessern soll. Neben den bisherigen sieben Anforderungen kommt die Nachhaltigkeit als achte hinzu. Kritische Änderungen ergeben sich auch bei der Konformitätsbewertung (AVCP-System 3), bei der die Leistungs- und Konformitätserklärung zusammengefasst und die Umweltwirkungen über den gesamten Lebenszyklus erfasst werden sollen.

Die konkreten Details für die Umsetzung werden dann in den jeweiligen Produktnormen geregelt. Als vorrangig werden die Normen für Innen- und Außentüren, Fenster, Tore, Markisen und Sonnenschutzsysteme behandelt. Glas und Fassaden werden zurzeit noch als nachrangig gesehen, sollen aber im Rahmen des Fast Track-Verfahrens zeitgleich mit den o.g. Normen erstellt werden. Für Fenster und Außentüren sollen die Anforderungen der EN 16034 (Feuer- und Rauchschutz) und EN 16361 (kraftbetätigte Türen) integriert werden. Das ift Rosenheim will sich für die Beibehaltung bewährter Regelungen einsetzen, beispielsweise für technische Nachweise für Produktfamilien, anstatt der vorgesehenen Deklaration für jedes einzelne Bauelement.

Sanierungsmarkt stabil, Neubau eingebrochen

Die News aus Berlin von Frank Lange (Verband Fenster + Fassade, VFF) und Jochen Grönegräs (Bundesverband Flachglas, BF) wurden wieder mit Spannung erwartet, denn die Regeln und Fördertöpfe für Neubau und Sanierung beeinflussen maßgeblich die Geschäftsaussichten der Unternehmen. Die Marktanalyse der beiden Verbände zeigte deutlich, dass der Sanierungsmarkt mit zirka 68 Prozent den größten Marktanteil hat und relativ stabil geblieben ist. Der Neubaumarkt ist hingegen deutlich eingebrochen. Mit einem Aufschwung wird erst für 2026 gerechnet, wenn die bisher beschlossenen Förderungen greifen. Wichtig ist es, langfristig genügend Mittel einzuplanen, um eine verlässliche Förderung sicherzustellen.

Die aktuelle Prognos-Studie Wirkungsabschätzung für Politikinstrumente zur energetischen Gebäudesanierung und zum Neubau zeigt sehr deutlich mögliche positive Effekte für eine Belebung des Wohnbaumarkts, die Aktivierung privater Investitionen, die notwendige Senkung der THG-Emissionen sowie die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum – und dies sogar mit Steuermehreinnahmen. Für die Sanierung im Bestand wurde die Verbesserung der BEG-Förderung, die steuerliche Absetzbarkeit (insbesondere bei geerbten Immobilien) und eine Sonder-AfA für Worst Performing Buildings (WPB) untersucht. Für den Neubau wurden die Effekte für die Förderung genehmigter EH55-Gebäude, Nachrangkredite mit Förderzins und die Absenkung der Grunderwerbsteuer für selbstnutzende Eigentümer analysiert. Mit diesen Argumenten werden die Verbände nun bei den politischen Entscheidungsträgern eine Verbesserung der Förderprogramme einfordern.

Fassadenprojekt aus mehreren Perspektiven beleuchtet

Daneben gab es auch Informationen aus der Praxis. Im Themenblock Fassade und Architektur wurde das Fassadenprojekt des Neubaus des Translational Science Center (TSC) vorgestellt, welches der Pharma-Konzern Merck für 500 Mitarbeiter als integriertes, flexibel nutzbares und grünes Laborgebäude konzipiert hat und nun errichtet. Herausfordernd war die Integration in den Bestand, die Optimierung von Wissensarbeit durch eine optimale bauliche Unterstützung von Arbeitsabläufen und modernen Formen der Zusammenarbeit sowie die nachhaltige Energieversorgung mittels Photovoltaik und Geothermie. Dana Bilek (Hammeskrause Architekten) erlaubte einen Einblick in das architektonische Konzept und die Simulationen zur Optimierung der Gebäudeparameter mittels DIVA und Grasshopper. Martin Drexler (Schindler Fenster+Fassaden) beschrieb die praktischen Herausforderungen eines Fassadenbauers bei der Herstellung von 7.200 Quadratmeter großen Holz/Alu-Elementfassade mit zirka 50 Prozent Öffnungsflächen. Er zeigte, wie sich die ambitionierte Architektur fach-/normgerecht und wirtschaftlich realisieren lässt. Ergänzt wurde dies durch Heribert Ley (Sunovation), der die Anforderungen der vorgesetzten Photovoltaikelemente erläuterte. 

Der Vortrag von Tal Rabinovitch (Shellcon, Aluminium Construction Group) im Themenblock International bot einen Einblick in die kreative Nutzung von Bambus als Fassadenwerkstoff. Hubert Lagier (CSTB) präsentierte Insiderinfos zum französischen Markt. Er ging auf Details zu den erforderlichen Prüfungen und Zertifizierungen ein und zeigte auf, wie diese von deutschen und europäischen Vorgaben abweichen. 

Praxiseinblicke und Laborbesichtigungen

Der Themenblock ift Praxis widmete sich den praktischen Fragen. Felix Fischbacher (ift Rosenheim) ging auf häufige und kostspielige Fehlerquellen bei der Fenstermontage ein und erläuterte, wie sich diese durch eine professionelle Planung und Ausführung vermeiden lassen. Hierzu stellte er eine Vielzahl typischer Mängel sowie die passende Lösung vor. Bernd Saß (ift Rosenheim) stellte die Ergebnisse eines aktuellen F&E-Projekts vor, das die schalltechnische Bewertung kritischer Einbausituationen von Fenstern erleichtern kann.

Am Donnerstagnachmittag gab es die Möglichkeit einen Einblick in den laufenden Betrieb des ift-Technologiezentrums, des ift-Labors Bauakustik + Fassaden Am Oberfeld und des Zentralbors in Rosenheim zu erhalten.