Zum Streicheln schöne Holzoberflächen Betriebsbesichtigung bei Schenk Fenster und Türen

Die Qualität steht bei Schenk im Fokus. - © Metzger

Gute Tradition hat beim BPH-Kongress die Besichtigung eines nahe gelegenen Mitgliedsbetriebs. Dieses Mal ging es zu Schenk Fenster und Türen in Unterschüpf. Das 80 Mitarbeiter zählende Familienunternehmen ist Vollsortimenter und vertreibt seine Elemente gleichermaßen an Endkunden und Fachhandelspartner – in der Region und darüber hinaus. Die Geschäfte führen Seniorchef Herbert Schenk und sein Schwiegersohn Jerome Krieck, Sohn Jochen Schenk soll das Duo in Zukunft ergänzen.

Gegründet wurde Schenk Fenster und Türen im Jahr 1945 als Bautischlerei. Nachdem Herbert Schenk das Unternehmen im Jahr 1978 übernommen hatte, forcierte er zunächst das Geschäft mit Holzfenstern. 1992 nahm er marktbedingt die Fertigung von PVC-Fenstern auf, 1999 kam die Produktion von Aluminium-Elementen dazu. In der Holzfertigung entstehen heute 30 bis 35 Fenstereinheiten täglich, die Qualität der Elemente habe dabei höchste Priorität. „Wir legen extrem viel Wert auf eine schöne Oberfläche. Wir haben erst jüngst einen Neukunden gewonnen, der aufgrund der Oberflächenqualität zu uns gewechselt ist“, sagt Jerome Krieck im Gespräch mit GFF. Sehr gut ausgebildete Mitarbeiter, insbesondere in der Arbeitsvorbereitung, legten die Grundlage für dieses Produkterlebnis. Das Holz-Segment trägt zirka drei Millionen Euro zum Gesamtumsatz von zehn Millionen Euro bei; der PVC-Bereich liegt bei fünf Millionen Euro. Viel mehr wachsen soll das Unternehmen gar nicht. „Wir wollen den Umsatz halten, aber an den Kosten drehen“, nennt Krieck als die ökonomische Zielsetzung.