Drei Monate nach dem Entschluss, zu Klaes zurückzukehren, war Ventana wieder live. Das Unternehmen hat dabei komplett neu angefangen. „Die alten Stammdaten wurden nicht übernommen, keine Artikel, keine Preise und auch keine Glas-Stammdaten“, sagt Stefan Müller, Leiter Vertrieb und PR bei Klaes. „Wir haben alles komplett neu aufgesetzt, um auf dem neuesten Stand zu sein und um sicherzugehen, dass alte Fehler nicht mitgenommen werden und alles reibungslos funktioniert.“ Wie Müller betont, arbeite man bei Klaes mit standardisierten Workflows, die zuallererst die enthaltenen Funktionen gesichert gewährleisten und sich auch an individuelle Anforderungen anpassen lassen. Aber mit Absicht ist das nicht in einem Umfang wie bei einer Projektsoftware der Fall. „Dort kann man alles abbilden – man muss es dann aber auch.“
Ventana wird nach eigenen Angaben in absehbarer Zeit alle Funktionen von Klaes Premium nutzen. Das Unternehmen treibe die Digitalisierung in allen Bereichen voran, vom Angebot über den Auftrag, die Kapazitätsplanung und die Materialbeschaffung bis hin zur Produktion. Neben Versand und Logistik soll künftig der Bereich CAD folgen. Außerdem plant Ventana den Aufbau eines Webshops, mit dem die Fachpartner in Zukunft ihre Fenster konfigurieren und auch gleich bestellen.
