Was bisher geschah
Den eigenen Weg gegangen
Nach dem Abschluss der Realschule stellte sich für Kai Wranik – wie für viele andere junge Menschen – zunächst die Frage: Was kommt jetzt? Seine Eltern, seine Mutter besitzt ein Architektenbüro und sein Vater arbeitet in der Industrie bei einem Klebstoffhersteller, wünschten sich jeweils, dass er in ihre Fußstapfen treten möge, doch der junge Mann hatte andere Pläne. Er wollte seinen eigenen Weg gehen. 2016 absolvierte er ein Praktikum bei Günther Wintergarten, Türen und Fenster GmbH in Oberraden. Und dort ist er bis heute geblieben. „Der Betrieb hat mich sofort überzeugt, ich komme sehr gut mit meinen Kollegen aus. Obwohl die Arbeit manchmal kompliziert und auch anstrengend ist, macht mir mein Job Spaß“, sagt Wranik.
Wer ist Kai Wranik?
Fokus auf das Ziel
Bis vor Kurzem hat Wranik aktiv im Verein Fußball gespielt. Da der 21-Jährige dieses Jahr seine Prüfung macht, legte er sportlich zunächst eine Pause ein. Die Ausbildung geht vor. Der angehende Metallbauer ist ehrgeizig und er setzt seine Prioritäten ganz klar auf seinen beruflichen Werdegang. Und das mit Erfolg: Er wird voraussichtlich nach dem Abschluss weiterhin bei seinem Ausbildungsbetrieb bleiben und dort eine Festanstellung antreten.
Stichwort Expertengespräch
Optimale Ergänzung
Durch seinen Ausbildungsbetrieb hat Kai Wranik alltäglich mit dem Multifunktionswerkstoff Glas zu tun. Für ihn ist der Vortrag von Jürgen Künsting von Saint-Gobain Glass (SGG) zur Herstellung und Wirkung von Funktionsgläsern daher die optimale Ergänzung zu Job und Unterricht. Informationen direkt vom Glashersteller zu erhalten, ist in der Ausbildung schließlich nicht alltäglich. Dass Berufsschullehrer Michael Höhler so viel Mühe auf sich nimmt, Expertengespräche für seine Klasse, die mittlerweile nur noch aus sieben von ehemals 32 Schülern besteht, zu organisieren, weiß er zu schätzen: „Herr Höhler versucht immer, uns so viel wie möglich zu zeigen und zu erklären, das merkt man ganz deutlich und das kommt sehr gut an.“
