Wechsel an der Verbandsspitze Anton Gugelfuß ist neuer VFF-Präsident

Das Präsidium des Verbands Fenster + Fassade (VFF) hat Anton Gugelfuß zum neuen Präsidenten gewählt. Der 66-jährige Unternehmer folgt auf Helmut Meeth, der dem Verband sechs Jahre vorstand und sein Amt aus persönlichen Gründen zur Verfügung stellte.

Bei der Vorstellung am 17. Juni 2027 in Göttingen: (v. li.): der scheidende VFF-Präsident Helmut Meeth und der neue VFF-Präsident Anton Gugelfuß mit den VFF-Geschäftsführern Frank Lange und Frank Koos. - © VFF

Die Übergabe an der Spitze des VFF erfolgte am 17. Juni 2026 während der Mitgliederversammlung im Rahmen des VFF-Jahreskongresses in Göttingen. Bereits in seiner Sitzung am 7. Mai 2026 hatte das Präsidium Gugelfuß einstimmig gewählt.

Klare Ansage des neuen Präsidenten

Gugelfuß übernimmt das Amt in einem schwierigen wirtschafts- und baupolitischen Umfeld. "Die Präsidentschaft in der derzeitigen wirtschafts- und baupolitisch schwierigen Lage zu übernehmen, ist eine herausfordernde Aufgabe, die ich gerne übernehme", sagte er nach seiner Wahl. Er kündigte an, die Branche verlässlich zu vertreten, praxisnahe Lösungen einzubringen und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu sichern. Das gelte sowohl für den Ausbau des Dienstleistungsangebots als auch für die politische Interessenvertretung des Verbands in Brüssel und Berlin.

Bilanz der Ära Meeth

Meeth hat den VFF in den zurückliegenden sechs Jahren maßgeblich geprägt. Unter seiner Präsidentschaft entwickelte sich der VFF-Jahreskongress zum zentralen Branchentreffpunkt mit mehr als 400 Entscheidungsträgern aus Industrie, Handwerk, Zulieferindustrie, Politik und Fachöffentlichkeit. Zudem stärkte Meeth nach Angaben des Verbands die Sichtbarkeit und Attraktivität des VFF spürbar.

Das Leistungsspektrum erweiterte der Verband um neue Angebote, darunter den Fördermittelservice, den VFFbot und digitale Veranstaltungsformate. Der VFF verzeichnete einen kontinuierlichen Mitgliederzuwachs und vertritt heute mehr als 450 Mitgliedsunternehmen. Damit sei der Verband fachlich, politisch und kommunikativ breiter aufgestellt als zuvor, teilt der VFF mit.