Der norddeutsche Fensteranbieter Aldra führt neue Fensterprofile aus bio attributed PVC ein. Die Baureihen 76 AD und 88 MD sind in dem nachhaltigen Material erhältlich.
Für die neuen Profile werden in der Herstellung keine fossilen Rohstoffe benötigt. Anstelle von Erdöl kommt Kiefernöl in Kombination mit einem hohen Rezyklat-Anteil zum Einsatz. Das Ergebnis: Pro Kilogramm Fensterprofil aus Bio-PVC lassen sich laut Aldra mehr als 1,5 Kilogramm CO2 einsparen; der CO2-Abdruck des Fertigungsprozesses reduziere sich um 90 Prozent.
Aldra betont, dass die nachhaltigen Profile die gleichen Leistungsmerkmale aufweisen wie die Standard-Varianten.
Erste Projekte bereits in der Umsetzung
Ein aktuelles Referenzprojekt demonstriert die praktische Anwendung: Für ein Bürogebäude wurden 39 Fensterelemente aus dem neuen Material gefertigt, darunter Festverglasung, Schrägfenster und mehrflügelige Stulpfenster. Die zweifarbigen Elemente – außen weinrot genarbt, innen weiß – basieren auf dem Fenstersystem 76 AD mit fünf Kammern und 76 Millimeter Bautiefe. Die verbaute Wärmeschutzverglasung erreicht einen Ug-Wert von 0,6 W/m²K. Je nach Lage wurde die Fenster auch mit Sicherheitsausstattung ausgeführt.
Breites Anwendungsspektrum
Aldra bietet die Bio-PVC-Profile auch in der Baureihe 88 MD für Fenster, Türen und Hebeschiebe-Türen an. Michael Siegmann, Vertriebsleiter von Aldra Fenster und Türen, sagt: "Wir freuen uns, wenn sich in Zukunft viele unserer Kunden und Aldra-Fachpartner für Aldra-Fenster aus nachhaltigem Kunststoff entscheiden. Dies wäre unserer Meinung nach ein richtiger Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit am Bau."
