Aldra hat die Imprägnierung seiner Fenster und Türen aus Holz und Holz/Aluminium umgestellt. Seit Anfang Juni 2026 verzichtet der Hersteller vollständig auf biozidhaltige Holzschutzmittel. Das mit dem wasserbassierten Mittel von Remmers behandelte Altholz lässt sich am Ende der Nutzungsdauer stofflich weiterverwerten.

Der Fensterhersteller Aldra mit Sitz in Meldorf hat seine Produktion umgestellt: Seit Anfang Juni 2026 imprägniert das Unternehmen seine Fenster und Türen aus Holz und Holz/Aluminium mit der wasserbasierten Imprägnierung Induline I-130 eco von Remmers. Damit verzichtet Aldra vollständig auf biozidhaltige Holzschutzmittel.
Die Umstellung ist Teil eines ganzheitlichen Ansatzes des norddeutschen Herstellers. "Schon heute möchten wir mit unseren Elementen die stetig steigenden Anforderungen an moderne Bauelemente erfüllen", sagt Jan-Peter Albers, geschäftsführender Gesellschafter. Zusätzlich zu hohen Leistungseigenschaften der Fenster und Türen während ihrer Nutzungsdauer richte Aldra den Blick auch auf die Optimierung seiner Fertigung sowie auf eine fachgerechte Verwertung seiner Elemente in Bezug auf die stoffliche Verwertbarkeit und die Kreislaufwirtschaft. "Mit der erfolgreichen Umstellung auf die Imprägnierung I-130 eco von Remmers haben wir einen weiteren, wichtigen Schritt vollzogen", so Albers.
Physikalischer Schutz ohne biozide Wirkstoffe
"Die spezielle Formulierung auf Basis massebilanzierter Bindemittel überzeugt durch seine hydrophobierenden Eigenschaften, die vorbeugenden und physikalischen Schutz vor Feuchtigkeit bietet und das Risiko der Oberflächenverblauung wirksam reduziert", erklärt Martin Stöger, Vertriebsleiter Industrielacke bei Remmers.
Die biozidfreie Imprägnierung ermöglicht außerdem, dass die Fenster und Türen am Ende ihrer Lebensdauer wieder dem Wertstoffkreislauf zugeführt werden können. "Während mit bioziden Wirkstoffen behandelte Holzbauteile gemäß Altholz-Verordnung thermisch verwertet werden müssen, kann mit Induline I-130 eco behandeltes Altholz stofflich weiterverwertet werden", ergänzt Benjamin Lindemann, Produktmanager in der Business Unit Industrie bei Remmers.
"Der Werkstoff Holz bleibt dem Wertstoffkreislauf für neue Holzprodukte erhalten – ganz nach dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft", betont Jan-Peter Albers. "Altholz wird wieder zum Rohstoff für neue Produkte. Mit der Umstellung auf die biozidfreie Imprägnierung von Remmers setzen wir unseren Weg weiter konsequent um. Wir bieten Produkte, die höchste Qualitätsansprüche erfüllen und am Ende ihrer Nutzungsdauer dem Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden können."
Normgerecht und zertifiziert
Die Imprägnierung erfüllt nach Angaben von Remmers alle relevanten technischen Standards. Induline I-130 eco ist nach EN 927-3:2020-03 sowie nach EN 152 – Reverse zertifiziert. Die Anwendung entspricht dem Stand der Technik gemäß DIN 68800-1. Darüber hinaus ist das Produkt nach den Vorgaben der führenden Nachhaltigkeitsbewertungssysteme DGNB, BNB und QNG zertifiziert. So stelle Aldra seinen Partnern zeitgemäße Lösungen für die Realisierung moderner Bauprojekte bereit.