Halle 16, Stand B12 Fenzi präsentiert vollständiges Warme-Kante-Portfolio

Starr, flexibel, hybrid oder thermoplastisch: Isolierglashersteller haben bei der Wahl des Abstandhalters zahlreiche Systeme zur Auswahl, und jedes stellt eigene Anforderungen an die Fertigungslinie. Fenzi möchte auf der glasstec 2026 zeigen, wie Betriebe aus diesem Angebot die passende Technik herausfiltern, und verspricht dafür Beratung ohne Verkaufsabsicht.

Die Fenzi Gruppe und ihre Unternehmen sind in Halle 16 anzutreffen.
Die Fenzi Gruppe und ihre Unternehmen sind in Halle 16 anzutreffen. - © Dirks

Fenzi hat seine neuesten Entwicklungen sowie sein vollständiges Warme-Kante-Portfolio auf der Messe dabei. Ziel des Messeauftritts sei es, sich als verlässlicher Partner für Isolierglashersteller zu positionieren, die leistungsfähige, zuverlässige und effiziente Lösungen suchen. Dabei verstehe sich Fenzi über das reine Produktangebot hinaus als technischer Berater, der Kunden gezielt zu den Technologien führt, die am besten zu ihren Produktionsprozessen und spezifischen Anwendungsanforderungen passen.

Warum Abstandhalter- und Versiegelungstechnologien so wichtig sind

In einem Markt, der zunehmend von Anforderungen an Energieeffizienz, Nachhaltigkeitszielen und regulatorischen Vorgaben geprägt ist, spielen Abstandhalter- und Versiegelungstechnologien laut Unternehmensangaben eine maßgebliche Rolle für die Gesamtleistung von Isolierglaseinheiten. Deshalb verbindet Fenzi ein breites Produktspektrum mit technischem Know-how und ermögliche es Herstellern so, fundierte Entscheidungen auf Basis realer Anwendungsanforderungen zu treffen.

Mit seinem Warme-Kante- und Dichtstoffportfolio möchte das Unternehmen Kunden helfen, vier Faktoren in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen: Wärmedämmleistung, Produktionseffizienz, Langlebigkeit und Zuverlässigkeit. Die technischen Teams von Fenzi analysieren dem Unternehmen zufolge gemeinsam mit den Herstellern deren spezifische Anforderungen. Anschließend sprechen sie Empfehlungen aus, die sich am Bedarf orientieren. Fenzi betont, diese Empfehlungen seien objektiv und frei von kommerziellen Interessen.

Fünf Abstandhaltertypen und vier Dichtstofflinien

Auf dem Messestand erwartet Besucher ein Spektrum an Isolierglastechnologien für unterschiedliche Produktionssysteme und Leistungsanforderungen. Es reicht nach Herstellerangaben von etablierten Lösungen bis hin zu Warme-Kante-Systemen der nächsten Generation, die auf die veränderten Anforderungen des Markts zugeschnitten sein sollen. Das Warme-Kante-Portfolio gliedert sich in fünf Gruppen:

  • Starre Edelstahl-Abstandhalter: Chromatech
  • Starre Hybrid-Abstandhalter mit warmer Kante: Chromatech Ultra F/S, Thermix Tx Pro
  • Starre Kunststoff-Abstandhalter mit Gasbarriere-Folie: Multitech G, Thermobar
  • Flexible Warme-Kante-Abstandhalter: Thermoflex, Thermoflex Dual Seal
  • Thermoplastische Abstandhalter: Butylver Tps, Butylver Tps2020

Die Mischung aus starren, flexiblen, hybriden und thermoplastischen Systemen soll Herstellern die Freiheit geben, jene Variante zu wählen, die sich am besten in ihren Produktionsablauf einfügt. Ergänzend rückt Fenzi seine Primär- und Sekundärdichtstoffe in den Fokus: die Produktlinien Thiover, Poliver, Hotver und Butylver. Der Hersteller hat sie nach eigenen Angaben für hohen Schutz, Langlebigkeit und dauerhafte Zuverlässigkeit der Isolierglaseinheit entwickelt.

Weniger Wärmeverlust am Glasrand

Im Vergleich zu herkömmlichen Metall-Abstandhaltern tragen die Warme-Kante-Systeme von Fenzi laut eigener Aussage dazu bei, Wärmebrücken am Glasrand von Isolierglaseinheiten zu reduzieren. Das verbessert die Energieeffizienz von Gebäuden, senkt Wärmeverluste und erhöht den Wohnkomfort. Die Versiegelungstechnologien des Herstellers sollen zusätzlich vor Kondensation und eindringender Feuchtigkeit schützen und so die Leistungsfähigkeit der Einheit über ihre gesamte Lebensdauer sichern.

Die Breite des Sortiments erlaubt es Fenzi nach eigener Darstellung, auf verschiedene industrielle Anforderungen einzugehen, von der standardisierten Großserienproduktion bis zu hochspezialisierten Anwendungen. Kontinuierlicher technischer Support begleite die Kunden, damit sich die Produkte reibungslos in bestehende Fertigungsprozesse integrieren lassen.

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