Am Campus Golm der Universität Potsdam wird ein neues Wohnheim für Studierende eröffnet. Ein prägendes Element des Neubaus, sowohl in gestalterischer als auch energetischer Hinsicht, sind die Fenster: Der Veka-Verarbeiter Schapler verwendete Softline 82 MD-Profile, die mit der Dekorfolie Veka Feinstruktur kaschiert sind und ihnen das Erscheinungsbild pulverbeschichteter Alu-Fenster verleiht.

Die ersten Mieter, die mit Beginn des Wintersemesters in das neue Studierendenwohnheim der Universität Potsdam auf dem Campus Golm einziehen, werden in einer Anlage leben, die Maßstäbe in puncto Energieeffizienz und Nachhaltigkeit setzt. Der Neubau ist u.a. mit einem Blockheizkraftwerk, Wärmepumpen, einer Photovoltaikanlage und einer Grauwasseranlage ausgestattet. Regenwasser wird über ein Rückhaltebecken dosiert ins öffentliche Netz eingeleitet.
Eine wichtige Rolle im Energiekonzept spielen auch die Fenster. Sie bestehen aus Veka-Profilen des Systems Softline 82 MD. Schapler Fenster und Sonnenschutz produzierte und montierte sie.
525 Fenster aus Softline 82-Profilen
Der Bauelementehersteller mit Sitz in Bernau bei Berlin hatte bereits 2018/19 für den ersten Wohnheim-Bau Golm 1 mit 238 Wohneinheiten insgesamt 300 Fenster aus Softline 82 MD gefertigt und verbaut. Bei der neuen Wohnanlage Golm 2 waren es sogar 525 Fenster. Mit einer Nettogrundfläche von 14.500 Quadratmeter bietet das Gebäude auf dem Campus der Universität Potsdam im Ortsteil Golm insgesamt 423 Wohnplätze – darunter mehr als 200 Einzelapartments sowie verschiedene WG-Formate, u.a. barrierefreie und rollstuhlgerechte Wohneinheiten sowie Familienappartements.
Für Sicherheit und Behaglichkeit sorgen ein-, zwei- und dreiteilige Fenster als Pfosten-Riegel-Konstruktion mit absturzsichernder Isolierverglasung im Festteil und einer Absturzsicherung durch ein Unterlicht. Bei den barrierefreien Wohnungen kamen wegen der niedrigeren Brüstungshöhen je zwei Absturzstangen des Veka-Partners Abel Metallsysteme als zusätzliche Sicherung zum Einsatz. Für die statische Planung war die laut Veka die unternehmenseigene Planungssoftware WinDoPlan eine Hilfe für das Schapler-Team. Zudem habe die Veka Technik bei der Planung der größeren, gekoppelten Elemente hilfreiche Unterstützung leisten können.
Veka Feinstruktur: die edle Anmutung pulverbeschichteter Aluminiumfenster
Wie bei Golm1 setzte Schapler auch beim Objekt Golm 2 auf das Softline 82 Mitteldichtungssystem von Veka. Dieses erreicht dort mit Semco-Isoliergläsern und Winkhaus-Beschlägen einen Uw-Wert von 0,89 W/m²K. Neben der guten Wärmedämmung punktet die Fenster-Lösung auch durch ihre besondere Optik und Haptik, die das Erscheinungsbild des Neubau-Komplexes prägt. Denn die Dekorfolie Veka Feinstruktur, ausgeführt im Farbton Quarzgrau, erzeugt die edle Anmutung pulverbeschichteter Aluminiumfenster.

Dieser Effekt entsteht durch die namensgebende fein strukturierte Oberfläche, auf der einfallendes Licht von winzig kleinen Erhebungen des Materials in alle Richtungen reflektiert wird. Das praktisch nicht unterscheidbare Erscheinungsbild von Feinstruktur-Fenstern und Aluminiumelementen war daher für die Farbauswahl bei Golm 2 ausschlaggebend. Doch nicht nur Bauherren und Architekten sind begeistert von Veka Feinstruktur, sondern auch Fensterbauer: „Die äußerst robuste, kratzfeste Oberfläche bringt uns natürlich auch Vorteile bei Produktion und Montage“, sagt Schapler-Geschäftsführer Guido Böttcher. Die Verarbeitung sei genauso einfach und unkompliziert wie bei nicht folierten Veka-Profilen.
Erfolgsgeschichte seit dem Jahr 2024
Aussagen wie diese unterstreichen, warum die für moderne Architekturstile prädestinierte Dekorfolien-Linie des Sendenhorster Systemgebers seit der Premiere auf der FENSTERBAU FRONTALE 2024 eine beeindruckende Erfolgsgeschichte schreibt. „Veka Feinstruktur hat sich in kürzester Zeit am Markt etabliert“, sagt Dennis Decker, Vertriebsleiter Profile Inland bei Veka. Die Nachfrage ist nach seinen Angaben enorm. Mittlerweile seien bei Veka mehr als 40 Prozent aller folierten Profile mit Feinstruktur kaschiert – Tendenz stark steigend. „Mit den gerade erst eingeführten neuen Trendfarben Graubeige und Umbragrau bieten wir nun insgesamt zehn Feinstruktur-Farbtöne an. Für Architekten und Endkunden ergeben sich also viele überzeugende gestalterische Möglichkeiten.“