Fenster, Türen, Fassaden Hoffmann feiert 65 Jahre mit Partnertag

Der Fenster- und Türenhersteller Hoffmann hat sein 65-jähriges Bestehen mit einem großen Partnertag am Standort Olpe gefeiert. Dabei präsentierte das Familienunternehmen nicht nur seinen vollständig ausgebauten Standort, sondern auch Produktneuheiten und spektakuläre Live-Einbruchversuche.

Das Messegelände mit zahlreichen Infopoints, Lieferantenständen und Praxisstationen bildete den Rahmen für den Partnertag bei Hoffmann. - © Hoffmann

Fenster Türen Fassaden Hoffmann mit Sitz in Olpe hat zum Firmenjubiläum zirka 170 Fachpartner aus dem Bauelementehandel, dem Modul- und Containerbau, der Fertighausbranche sowie dem Bauträgergeschäft zu einem Partnertag eingeladen. Die Gäste erhielten Einblicke in die Fertigung und lernten das Leistungsspektrum des Unternehmens kennen, das seit 65 Jahren Fenster-, Türen- und Fassadensysteme aus Kunststoff und Aluminium entwickelt und produziert. Mehr als 160 Mitarbeitende an den Standorten Olpe und Wenden-Gerlingen beliefern nach Unternehmensangaben Fachhändler, Architekten, Bauträger, Wohnungsbaugesellschaften sowie Kunden aus dem Modul- und Containerbau in ganz Deutschland.

„Unser Erfolg basiert seit 65 Jahren auf langfristigem Denken. Wir wollen kein kurzfristiges Wachstum um jeden Preis, sondern investieren kontinuierlich in unsere Mitarbeitenden, unsere Standorte und unsere Produkte", sagt Geschäftsführer Jens Hoffmann.

Zwölf Millionen Euro in zwei Bauabschnitte investiert

Anlass für den Partnertag war neben dem Jubiläum der vollständige Ausbau des Standorts Olpe. Bereits in den Jahren 2021 bis 2022 entstand der erste Bauabschnitt mit einem Investitionsvolumen von acht Millionen Euro. Hoffmann schuf damals 4.000 Quadratmeter Fertigungsfläche sowie 2.350 Quadratmeter Büro- und Verwaltungsfläche. Der nun fertiggestellte zweite Bauabschnitt erweitert die Produktionskapazität um eine 4.250 Quadratmeter große Fertigungshalle. Das Investitionsvolumen dafür betrug dem Unternehmen zufolge zirka drei Millionen Euro.

Am Standort Olpe fertigt Hoffmann nach eigenen Angaben wöchentlich zirka 200 Aluminium-Bauelemente. Hinzu kommen jährlich etwa 300 Hebeschiebe-Türen sowie zirka 3.000 Aluminium-Türen.

Auch den Kunststoff-Standort in Wenden-Gerlingen hat das Unternehmen seit dessen vollständigem Ausbau im Jahr 2014 kontinuierlich weiterentwickelt. Auf heute 8.300 Quadratmeter Fertigungsfläche flossen allein in den vergangenen fünf Jahren zirka drei Millionen Euro in moderne Maschinen- und Anlagentechnik, um Fertigungsqualität, Automatisierung und Leistungsfähigkeit weiter auszubauen. Dort entstehen täglich zirka 450 Fenstereinheiten sowie jährlich etwa 750 Hebeschiebe-Türen.

19 Workshops und Werksführungen an beiden Standorten

Das für den Partnertag eigens aufgebaute Messegelände mit zahlreichen Infopoints, Lieferantenständen und Praxisstationen bildete den Rahmen für das Fachprogramm. Insgesamt 19 Workshops vermittelten aktuelles Fachwissen zu Themen wie Barrierefreiheit, Baukörperanschlüssen, Lüftungssystemen und Verschattungslösungen. Hoffmann ergänzte das Angebot durch Infopoints zu digitalen Softwarelösungen, Marketingunterstützung für Fachpartner sowie Dienstleistungen im Objektgeschäft. Großen Zuspruch fanden dem Unternehmen zufolge auch die Werksführungen an beiden Produktionsstandorten sowie die Messestände der Partner Schüco, Roma, Rodenberg, Selve und Roka.

„Der Partnertag sollte weit mehr sein als eine klassische Hausmesse. Unser Ziel war es, unseren Partnern Einblicke in unsere tägliche Arbeit zu geben, Wissen zu vermitteln und den persönlichen Austausch zu fördern", sagt Vertriebsleiter Dennis Rabenstein. Nachhaltige Partnerschaften entstünden nicht nur durch gute Produkte, sondern vor allem durch Vertrauen und gemeinsame Erlebnisse.

Neben Produkten und Technik stand vor allem eines im Mittelpunkt: die Menschen hinter dem Unternehmen. - © Hoffmann

Produktneuheiten von Hebeschiebe-Tür bis Hybrid-Kopplung

Besondere Aufmerksamkeit erhielten zahlreiche Produktneuheiten und Weiterentwicklungen. Hoffmann präsentierte unter anderem die Kunststoff-Hebeschiebe-Tür Livingslide mit Panorama-Festfeld, ein Haustüren-Aktionsprogramm mit vollständig überarbeiteter Modellserie sowie Hybrid-Koppellösungen aus Aluminium- und Kunststoffelementen. Darüber hinaus zeigte das Unternehmen speziell für den Modul- und Containerbau entwickelte Fensterlösungen.

Live-Einbruchversuche machen Sicherheitsunterschiede greifbar

Eines der aufsehenerregendsten Elemente des Partnertags waren Einbruchversuche an drei unterschiedlich ausgestatteten Kunststofffenstern. Ein marktübliches Fenster ohne Sicherheitsverriegelungen ließ sich nach Unternehmensangaben bereits nach zirka 30 Sekunden öffnen. Sowohl das Hoffmann-Standardfenster mit der unternehmenseigenen Sicherheitsstufe 1 als auch das zertifizierte RC2-Fenster widerstanden dagegen zwei Einbruchversuchen über jeweils drei Minuten Kontaktzeit erfolgreich.

Besonders Erwähnenswert: Hoffmann-RC2-Fenster hielt selbst dem Angriff mit einem Ziegenfuß stand – obwohl dieses Werkzeug nicht Bestandteil der offiziellen RC2-Prüfung ist. Die Live-Demonstrationen verdeutlichten vor allem, welchen Sicherheitsgewinn bereits die serienmäßige Hoffmann-Ausstattung bietet.

Teamgeist und Familienfest als Abschluss

Sämtliche Workshops, Infopoints und Werksführungen bereiteten die eigenen Mitarbeitenden vor und führten sie auch selbst aus. Zahlreiche Gäste hoben dem Unternehmen zufolge hervor, dass neben der technischen Entwicklung vor allem der Teamgeist im gesamten Unternehmen spürbar sei. Nach dem fachlichen Programm endete der Partnertag mit einer stimmungsvollen Abendveranstaltung.

Am folgenden Tag öffnete Hoffmann seine Türen für die Familien der Mitarbeitenden. Mehr als 230 Erwachsene und 60 Kinder nutzten die Gelegenheit, die Arbeitsplätze ihrer Angehörigen kennenzulernen. Ein Rahmenprogramm mit Hüpfburg, Torwandschießen und Kickertischen rundete den Tag ab.

„Gerade in wirtschaftlich und politisch herausfordernden Zeiten zeigt sich, wie wichtig Verlässlichkeit ist. Gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden, Fachpartnern und Lieferanten möchten wir die Chancen des Markts aktiv nutzen", sagt Hoffmann. Die vergangenen 65 Jahre gäben dem Unternehmen das Vertrauen, auch die Zukunft erfolgreich zu gestalten. Die Erweiterung des Standorts Olpe bilde dabei nicht den Abschluss eines Projekts, sondern die Grundlage für weiteres Wachstum.

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