Interview Integration statt Übernahme: Warum Hilzinger auf Müller setzt

Mit der Übernahme des insolventen Fensterbauers Müller aus Essen stärkt die Hilzinger Unternehmensgruppe ihre Kompetenz im Holz- und Holz-Aluminiumsegment. Geschäftsführer Roman Hilzinger erläutert, warum nicht nur moderne Produktionstechnik, sondern vor allem das Know-how der Beschäftigten den Ausschlag gab – und wie die Integration die Position der Unternehmensgruppe im Objektgeschäft stärken soll.

Roman Hilzinger ist Geschäftsführer der Hilzinger Unternehmensgruppe in Willstätt. - © Hilzinger
GFF: Bundesweit stehen viele Fensterbaufirmen zum Verkauf aufgrund fehlender Nachfolge oder wirtschaftlicher Schieflage: Warum fiel Ihre Wahl im Speziellen auf Müller in Essen?

Roman Hilzinger: Holz und Holz-Aluminium sind für uns strategisch wichtige Rahmenmaterialien, die wir künftig neben Kunststoff und Aluminium gezielt weiter ausbauen möchten. Gleichzeitig gewinnt das Thema Nachhaltigkeit für Bauherren, Architekten und Investoren immer stärker an Bedeutung. Holz ist dabei ein besonders zukunftsfähiger Werkstoff: Es ist ein nachwachsender Rohstoff, speichert CO₂, bietet eine hervorragende Wärmedämmung und verbindet ökologische Vorteile mit einer hochwertigen Optik und Langlebigkeit. Gerade im anspruchsvollen Objekt- und Wohnungsbau sehen wir hier großes Potenzial.

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