Bildergalerie: Glaskreuz auf der Sagrada Familia vom Papst eingeweiht

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    Am 10. Juni war es soweit: Papst Leo XIV. segnete und weihte den Jesus-Christus-Turm der Sagrada Familia mit dem begehbaren Glaskreuz ein. Im Februar hatte der bayerische Fassadenbauer Gartner das letzte Bauteil des 17 Meter hohen Kreuzes montiert. Damit erreicht die Kathedrale in Barcelona eine Höhe von 172,5 Meter und übertrifft das Ulmer Münster als bisher höchsten Kirchturm der Welt um knapp zehn Meter.
    © Fundació Junta Constr uctora del Temple Expiatori de la Sagrada Família
    Am 10. Juni war es soweit: Papst Leo XIV. segnete und weihte den Jesus-Christus-Turm der Sagrada Familia mit dem begehbaren Glaskreuz ein. Im Februar hatte der bayerische Fassadenbauer Gartner das letzte Bauteil des 17 Meter hohen Kreuzes montiert. Damit erreicht die Kathedrale in Barcelona eine Höhe von 172,5 Meter und übertrifft das Ulmer Münster als bisher höchsten Kirchturm der Welt um knapp zehn Meter.
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    Mit dem Papst feierten rund 4.000 Menschen die Messe in der Basilika, darunter König Felipe VI. sowie Regierungschef Pedro Sanchez.
    © Fundació Junta Constr uctora del Temple Expiatori de la Sagrada Família
    Mit dem Papst feierten rund 4.000 Menschen die Messe in der Basilika, darunter König Felipe VI. sowie Regierungschef Pedro Sanchez.
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    Pünktlich zum Beginn der Feiern zum 100. Todestag von Sagrada-Architekt Antoni Gaudi konnte die Josef Gartner GmbH die Fassadenarbeiten an der ewigen Baustelle abschließen. "Ein solches rund 100 Tonnen schweres Glaskreuz auf einen Kirchturm zu montieren, war technisch sehr herausfordernd. Wir mussten jedes der sieben Bauteile des Kreuzes auf 40 Bolzen passgenau einsetzen. In Gundelfingen an der Donau haben wir das Kreuz konstruiert und aus Stahl und Glas gefertigt", erzählt Gartner-Geschäftsführer Jürgen Wax.
    © Fundació Junta Constr uctora del Temple Expiatori de la Sagrada Família
    Pünktlich zum Beginn der Feiern zum 100. Todestag von Sagrada-Architekt Antoni Gaudi konnte die Josef Gartner GmbH die Fassadenarbeiten an der ewigen Baustelle abschließen. "Ein solches rund 100 Tonnen schweres Glaskreuz auf einen Kirchturm zu montieren, war technisch sehr herausfordernd. Wir mussten jedes der sieben Bauteile des Kreuzes auf 40 Bolzen passgenau einsetzen. In Gundelfingen an der Donau haben wir das Kreuz konstruiert und aus Stahl und Glas gefertigt", erzählt Gartner-Geschäftsführer Jürgen Wax.
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    Die Planungen für das Glaskreuz gehen auf eine Handzeichnung von Antoni Gaudi zurück. Wie die Säulen und Kreuze der Sagrada Familia folgt auch das Glaskreuz einer Doppeldreh-Geometrie und erforderte eine verdrillte Konstruktion. Die achteckigen Arme und die Spitze des Kreuzes verdrehen sich dabei zu einem quadratischen Endstück.
    © Fundació Junta Constr uctora del Temple Expiatori de la Sagrada Família
    Die Planungen für das Glaskreuz gehen auf eine Handzeichnung von Antoni Gaudi zurück. Wie die Säulen und Kreuze der Sagrada Familia folgt auch das Glaskreuz einer Doppeldreh-Geometrie und erforderte eine verdrillte Konstruktion. Die achteckigen Arme und die Spitze des Kreuzes verdrehen sich dabei zu einem quadratischen Endstück.
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    Die Konstruktion selbst unterscheidet sich durch die aktuelle Fertigungstechnik von der Ursprungsplanung. So wurde beispielsweise die Begehbarkeit des Kreuzes durch eine Wendeltreppe erst später in die Planungen aufgenommen. Nach der Eröffnung können Besucher von den vier horizontalen Armen des Glaskreuzes mit einer Spannweite von rund 13,5 Metern auf die katalanische Metropole blicken. Belüftet wird das Kreuz über Klappen im Top-Arm.
    © Fundació Junta Constr uctora del Temple Expiatori de la Sagrada Família
    Die Konstruktion selbst unterscheidet sich durch die aktuelle Fertigungstechnik von der Ursprungsplanung. So wurde beispielsweise die Begehbarkeit des Kreuzes durch eine Wendeltreppe erst später in die Planungen aufgenommen. Nach der Eröffnung können Besucher von den vier horizontalen Armen des Glaskreuzes mit einer Spannweite von rund 13,5 Metern auf die katalanische Metropole blicken. Belüftet wird das Kreuz über Klappen im Top-Arm.
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    Das Kreuz besteht aus hochwertigem Edelstahl (Duplex), in das Ultra-Hochleistungsbeton (UHPC) vergossen wurde. Mit Onyx-Steinen und weiß glasierter Keramik wurde das Kreuz verkleidet sowie mit transparenten und transluzenten Scheiben verglast. So kann das Glaskreuz nach den ursprünglichen Vorstellungen von Gaudi tagsüber strahlen und nachts leuchten. Denn diese Materialien sowie ein spezieller Schliff der teilweise gebogenen und pyramidenförmig geformten Gläser reflektieren das Licht. Zudem wird die Turmspitze von den umliegenden Evangelistenund Aposteltürmen angestrahlt.
    © Fundació Junta Constr uctora del Temple Expiatori de la Sagrada Família
    Das Kreuz besteht aus hochwertigem Edelstahl (Duplex), in das Ultra-Hochleistungsbeton (UHPC) vergossen wurde. Mit Onyx-Steinen und weiß glasierter Keramik wurde das Kreuz verkleidet sowie mit transparenten und transluzenten Scheiben verglast. So kann das Glaskreuz nach den ursprünglichen Vorstellungen von Gaudi tagsüber strahlen und nachts leuchten. Denn diese Materialien sowie ein spezieller Schliff der teilweise gebogenen und pyramidenförmig geformten Gläser reflektieren das Licht. Zudem wird die Turmspitze von den umliegenden Evangelistenund Aposteltürmen angestrahlt.