Interview mit Michael Elstner und Steffen Schäfer Flachglas im Kreislauf: Eine Wissenslücke schließen

Wieder- und Weiterverwendung von Flachglas aus dem Bestand wird zunehmend nachgefragt. Doch praxisnahe Antworten fehlten lange. Mit einem gemeinsamen Merkblatt haben der Fachverband Konstruktiver Glasbau (FKG) und der Arbeitskreis Klima und Nachhaltigkeit des Bundesverbands Flachglas (BF) erstmals eine Orientierung geschaffen. Michael Elstner und Steffen Schäfer sind Sprecher dieser beiden Gremien. Wie kam es zu diesem Gemeinschaftsprojekt und wie bewerten sie das Merkblatt inhaltlich?

Michael Elstner, ift Rosenheim, Sprecher BF-AK Klima und Nachhaltigkeit (li.), und Steffen Schäfer, Bundesverband
Flachglas. - © BF
GFF: Voriges Jahr erschien ein Merkblatt mit Handlungsempfehlungen zur nachhaltigen Verwendung von Glasprodukten aus dem Bestand. Verfasst wurde es vom Fachverband konstruktiver Glasbau sowie dem Arbeitskreis Klima und Nachhaltigkeit des Bundesverband Flachglas (BF). Sie sind Sprecher dieser beiden Gremien, wie kam es zu diesem Gemeinschaftsprojekt und wie bewerten Sie das Merkblatt inhaltlich?

Michael Elstner: Der Impuls zu diesem Gemeinschaftsprojekt entstand in einem gemeinsamen Strategie-Workshop von BF und FKG, bei dem die Wiederverwendung von „alten“ Glasprodukten im Bestand als zentrales Handlungsfeld definiert wurde. Daraus entwickelte sich das Projekt der Handlungsempfehlungen, da die Nachfragen von Architekten und Planern am Markt zunehmend häufiger wurden und es bislang an konkreten Antworten und praxisnahen Hilfestellungen fehlte, um dabei die bestehende Lücke an praxisnahen Informationen für den Umgang mit Bestandsglas zu schließen.


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