Bildergalerie: Krazer: Fensterbeschichtung per Roboter

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    Das süddeutsche Familienunternehmen Krazer Fensterbau in Mutlangen (Baden-Württemberg) hat gemeinsam mit dem österreichischen Lackhersteller Adler ein Pionierprojekt umgesetzt: Im neu eingerichteten Oberflächenbereich werden Fenster, Haustüren und Fassadenelemente von der Grundierung bis zum Decklack mit einem Spritzroboter beschichtet – vollautomatisch und in höchster Qualität. Händisches Tauchen oder Spritzen ist nicht mehr nötig.
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    Herzstück des neuartigen Verfahrens ist die Spritzgrundierung Aquawood Primo RSQ. "Mit unserer neuen Spritzgrundierung kann der gesamte Beschichtungsprozess mit einem Spritzroboter abgewickelt werden. Dadurch ist ein hohes Maß an Automatisierung mit einem kalkulierbaren Investitions- und Platzbedarf möglich", sagt Matthias Stötzel, Leiter der Fenster-Anwendungstechnik bei Adler. Die Vorteile: kurze Durchlaufzeiten, minimaler Material- und Reinigungsaufwand, eine enorme Ersparnis an Arbeitszeit, eine saubere Arbeitsumgebung. Und vor allem: eine deutlich höhere Oberflächenqualität. Denn durch den gleichmäßigen Auftrag mit dem Roboter gehören Läufer, Wolkenbildung, Fingerabdrücke und Staubspuren der Vergangenheit an.
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    Adler-Berater Hans-Jürgen Benzinger (re.) empfahl Juniorchef Michael Krazer das neue Beschichtungsverfahren. Der ist begeistert: "Früher mussten wir allein in die Tauchwanne 60 Liter Material einfüllen – jetzt arbeiten wir mit Vier-Liter-Dosen, können den Bedarf gut planen und haben immer frisches Material." Und weiter: "Ein Farbwechsel ist in wenigen Minuten erledigt, Reinigungsaufwand, Materialverlust und Spülwassermengen sind minimal. Auch großformatige und schwere Teile können problemlos beschichtet werden, in der Werkstätte ist es sauber, und durch den Umluftbetrieb des Spritzroboters haben wir kaum Wärmeverluste."
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    Adler-Techniker Thomas Tuschy (re.) begleitete die Planung und Feinabstimmung der Anlage.
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    Der Zwischenschliff erfolgt am hängenden Teil – einmal in die Traversen eingehängt, müssen die Fenster nicht mehr manipuliert werden.
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    Bei entsprechender Planung ist die Fensterbeschichtung innerhalb eines Tages erledigt. "Der Roboter ist einfach zu bedienen und arbeitet komplett selbständig. Die Beschichtung passiert mehr oder weniger nebenher und wir haben mehr Zeit für andere Aufgaben", sagt Michael Krazer.
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    Das neue Verfahren sorgt nicht nur für einen effizienteren Ablauf, sondern auch für höhere Oberflächenqualität.