Die Lisec-Gruppe hat eine Mehrheitsbeteiligung an Lamipress mit Sitz in Marl erworben. Die Firmengruppe stärke damit ihr Angebot im Bereich der Verbundglasfertigung, heißt es. Hier die Details der Akquisition.

Mit Lamipress erweitert Lisec nach eigenen Angaben sein Portfolio um eine hochflexible Lösung zur Herstellung von Verbundsicherheitsglas (VSG).
Lamipress ist ein Laminationssystem zur Herstellung von VSG mit PVB‑ und SGP‑Folien. Das System erreicht zertifizierte Qualität auf Autoklav‑Niveau – jedoch ohne klassischen Autoklaven, ohne Vorverbundlinie und ohne Vakuumsäcke. "Die Leistungsfähigkeit der mit Lamipress gefertigten Laminate wurde von den führenden Folienherstellern Kuraray und Eastman geprüft und bestätigt", teilt Lisec mit.
"Damit eröffnet sich für Glasverarbeiter eine attraktive Alternative zur klassischen Autoklavtechnologie: weniger Infrastruktur, geringerer Energieeinsatz und ein deutlich reduzierter Gesamtaufwand – bei gleicher Sicherheit und Verlässlichkeit", so Lisec.
Anwendungsspektrum für moderne Glasprodukte
Mit Lamipress lassen sich verschiedenste Glasprodukte herstellen, darunter Architektur‑ und Fassadengläser, Innentüren, Trennwände und Interieur‑Elemente, Spezialgläser mit Bohrungen, Ausschnitten oder Sonderformaten sowie Formate und Produktvarianten im flexiblen Produktmix.
Das Produktportfolio umfasst modular aufgebaute Laminieranlagen, die auf einer flexiblen Transferplatten‑Logistik basieren und für unterschiedliche Produktionsgrößen, Glasformate und Prozessanforderungen konfiguriert werden können. Die Maschinen sind in mehreren Varianten erhältlich – von kompakten Basisanlagen bis hin zu erweiterten Konfigurationen wie Twin‑Tisch‑Systemen oder integrierten LamiStore‑Lösungen.
Sinnvolle Ergänzung für das Lisec-Portfolio
"Lamipress ergänzt das bestehende Lisec Lösungsportfolio ideal – insbesondere dort, wo Flexibilität, Wirtschaftlichkeit und Variantenvielfalt gefragt sind", teilt der Maschinenbauer aus Tirol mit.