Neben seinem Programm für Vorfertigung, energetische Sanierungen und wirtschaftliche Montagehilfen stellt Foppe + Foppe unter anderem sein enorm erweitertes Portfolio an Hochsicherheitslösungen in den Mittelpunkt seiner Präsentation auf der FENSTERBAU FRONTALE.

Foppe + Foppe ist auch 2026 wieder auf der FENSTERBAU FRONTALE vertreten. Wirtschaftliche Fertigung und Montage, Vorfertigung sowie energetische Lösungen sind die klassischen Themenschwerpunkte des Unternehmens. Besonders für das energetische Sanieren im Bestand sollen interessante Lösungen vorgestellt werden. Umfassend ausgebaut hat das Unternehmen sein Portfolio für den Hochsicherheitsbereich.
Nachträgliche Befestigung von Sonnenschutzkästen
Bei der energetischen Sanierung im Bestand steht der Sonnenschutz-Befestigungsbolzen für Riegel-Riegel- sowie Pfosten-Riegel-Konstruktionen im Mittelpunkt. Er ermöglicht eine nachträgliche Befestigung von Sonnenschutzkästen direkt im Schraubkanal ohne hierbei die Deckschale sowie Klemmleiste demontieren zu müssen. Er ist für unterschiedliche Glasdicken verwendbar und eignet sich für alle gängigen Aluminium-Fassadensysteme wie zum Beispiel Schüco, Heroal, Kawneer und viele andere. Eine Basisprüfung der möglichen Zug- und Querkräfte als auch Eigenlast ist bereits beauftragt und wird Mitte Januar bei der IFBT GmbH (Institut für Fassaden- und Befestigungstechnik) in Leipzig erfolgen.
Hoher Einbruch- und Brandschutz
Entscheidend ausgebaut hat Foppe sein Portfolio zum Thema Hochsicherheit. Statt RC4 stehen bei der Einbruchhemmung jetzt Systemaufbauten bis zur Widerstandsklasse RC6 zur Verfügung, etwa für exponierte Fassadenabschnitte und sensible Eingangsbereiche. Bei der Durchschusshemmung reicht das Programm nicht mehr nur bis FB4, sondern umfasst ab sofort auch geprüfte Lösungen bis zur Klasse FB7 (NS) für erhöhte Gefährdungsszenarien. Hinzu kommt die Sprengwirkungshemmung bis EXR3 bzw. EPR4.
Das Fensterprogramm hat Foppe mit Schiebemulden und Durchreichen für Hochsicherheitsbereiche ausgestattet. Auch Haftraumfenster mit Schutz gegen Ausbruch, gegen Befreiungsversuche von außen sowie Suizid und Vandalismus können jetzt umgesetzt werden.
Im Sommer 2025 hat Foppe sein Programm um die Brandschutzaußentür in EI290Sa/S200C5 erweitert. Damit habe das Unternehmen die erste Rohrrahmentür in Aluminium mit 90 Minuten Feuerwiderstand auf dem Markt – CE-zertifiziert und zugelassen nach EN 16034 und EN 14351-1.
Ebenfalls präsentiert Foppe sein umfangreiches Zubehörprogramm zur Erleichterung und Optimierung der Montage und des Transportes. Im Fokus stehe hierbei der zielgerichtete Einsatz von Eigenentwicklungen wie Clipsi und die Flex-Pads in Kombination mit Handelsprodukten bekannter Hersteller: von Klebstoffen, über Montageschäume, Folien, Wärmeboxen und mehr.
Für alles eine professionelle Lösung
Weitere Themen auf dem Stand sind intelligente wärmebrückenfreie Befestigungen von Raffstores oder Bauelementen in der Dämmzone sowie zweistufige Montagesysteme für Fenster- und Türelemente inklusive der Baustellentür. Die Vorfertigung kreis- und bogenförmiger Brandschutzelemente wird zukünftig nicht nur in Aluminium, sondern auch im Werkstoff Stahl angeboten. Auch zum Thema „Sie konfigurieren – wir fertigen“ werden diverse Modifikationen vorgestellt.
Das Sortiment an Standard- und kundenspezifischen Verbindern als auch Systemzubehör alternativ u. a. zu Schüco und Heroal wird ständig erweitert und ermögliche den Verarbeitern unter dem Motto "Vom Verbinder zum fertigen Rahmen" eine wirtschaftliche Fertigung von hochstabilen Rahmenkonstruktionen.
Vorgestellt werden auch die vielfältigen Möglichkeiten zur Fertigung von Klein- und Konstruktionsteilen – Standard oder kundenspezifisch, auch in Kleinstmengen. Informationen erhält der Besucher auch zum "perfekten" Zuschnittprogramm, welches über ein einfaches Anfrageblatt abrufbar ist. CNC-gesteuerte Automaten gewährleisten laut Foppe perfekte Qualität und Maßgenauigkeit.

