Nachhaltig dämmen Hanno setzt auf grünen Melaminharz-Schaumstoff

Hanno möchte in seinen Produkten künftig die nachhaltige Variante des Melaminharz-Schaumstoffs Basotect von BASF verwenden. Diese weist einen um 50 Prozent besseren CO2-Fußabdruck auf.

Freuen sich über die erweiterte Partnerschaft zwischen Hanno und BASF (v.li.): Dr. Dietmar Wingerath (Basotect-Vertrieb Europa BASF), Florian Köhnen (Leiter Einkauf Hanno), Tina Fries (Vertriebsleiterin BASF), Dr. Andreas Hohlfeld (Leiter Forschung und Entwicklung Hanno) und Markus Fehrmann (Vertriebsleiter Hanno). - © Hanno

Das Unternehmen Hanno hat eine Kooperation mit BASF zur Belieferung, Verarbeitung und Vermarktung von Basotect EcoBalanced geschlossen. Nach Unternehmensangaben ist Hanno das zweite Unternehmen in Deutschland, das einen entsprechenden Vertrag mit dem Chemiekonzern abgeschlossen hat.

Der Melaminharz-Schaumstoff halbiert dem Hersteller zufolge die produktspezifische CO2-Bilanz und soll dazu beitragen, wesentliche Nachhaltigkeitsziele in der Bau- und Dämmstoffindustrie zu erreichen. „Als langjähriger Partner freuen wir uns, die Kooperation mit BASF zu intensivieren und uns gemeinsam für das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 zu engagieren", sagt Dr. Andreas Hohlfeld, Entwicklungschef bei Hanno.

Identische Eigenschaften bei halbiertem CO2-Fußabdruck

Hanno nutzt Basotect EcoBalanced nach eigenen Angaben zukünftig für zahlreiche seiner Anwendungen. Den Anfang machen Produkte der Typen G+ und B, im Jahr 2026 folgt UF als weiteres Format. Der Melaminharz-Schaumstoff weist nach Herstellerangaben einen um 50 Prozent reduzierten PCF (Product Carbon Footprint) auf im Vergleich zu anderen Standardtypen.

Basotect EcoBalanced ist nach BASF-Angaben identisch zu herkömmlichem Basotect. Somit liefere er dieselbe Qualität, Schallabsorption und Wärmedämmleistung wie konventionelle Schaumstoffe und lasse sich gleich gut verarbeiten. Als Drop-in-Lösung integriert sich das Material nahtlos in bestehende Herstellungsprozesse.

Herstellung mit erneuerbaren Energien

Die Emissionsreduzierung erreicht BASF nach eigenen Angaben durch mehrere Maßnahmen: Das Material entstehe zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Energien. Zudem ersetzen nachwachsende Ressourcen aus Bioabfällen zu Beginn der Wertschöpfungskette die herkömmlichen fossilen Rohstoffe.

BASF stellt dem Kooperationspartner PCF-Daten bereit, die die eigenen Produkte vergleichbar machen und so beim Erreichen der gesetzten Nachhaltigkeitsziele unterstützen sollen. Nach Unternehmensangaben ist Basotect EcoBalanced somit ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu mehr Klimaschutz in der Bau- und Dämmstoffindustrie.