Rewindo wächst weiter: Innerhalb weniger Monate sind sieben neue Annahmestellen für PVC-Altfenster hinzugekommen. Verantwortlich dafür ist der Recyclingpartner Re:core aus Lünen, der seit rund einem Jahr Teil des bundesweiten Netzwerks ist. Insgesamt umfasst das Annahmestellen-Netz nun 107 Standorte.
"Die Kooperation mit unserem Recyclingpartner hat jüngst erneut Früchte getragen. Re:core brachte uns binnen kurzer Zeit gleich sieben weitere Annahmestellen für PVC-Altfenster", sagt Michael Vetter, Geschäftsführer von Rewindo mit Sitz in Bonn. Auf der Website der Branchenlösung für PVC-Altfensterrecycling sind damit deutschlandweit bereits 107 Annahmestellen gelistet.
Remondis-Standorte und regionale Partner erweitern das Netzwerk
Zu den neuen Annahmestellen gehören fünf Remondis-Niederlassungen in Erftstadt, Melsdorf, Hamburg, Wildeshausen und Werlte. Zusätzlich kommen die Unternehmen Schneider & Sohn in Gammesfeld und Föll Baustoffhandel in Buchloe hinzu. Re:core stellt mit insgesamt 25 Standorten damit aktuell ein knappes Viertel aller Annahmestellen für PVC-Altfenster, -türen und -rollläden.
Die regionalen Annahmestellen sollen nach Unternehmensangaben all denjenigen eine logistische Lösung bieten, die kleinere Mengen Altfenster nicht lagern können oder möchten. Das Angebot richtet sich dem Hersteller zufolge unter anderem an Montagetrupps und kleinere Handwerksbetriebe sowie an beauftragte lokale Entsorgungsunternehmen. Auch geringere Volumina können an den Standorten angenommen werden. Größere Altfenstermengen ließen sich selbstverständlich nach Rücksprache ebenfalls dort anliefern, betont Vetter.
Recyclingmenge steigt trotz schwieriger Marktlage
Die deutliche Ausweitung des Netzwerks an Sammelstellen zahlt sich aus: Trotz insgesamt schwieriger Marktlage konnte Rewindo im Jahr 2024 die recycelten Mengen wieder leicht steigern. Die aktuellen Zahlen des vergangenen Jahres will das Unternehmen Ende September offiziell veröffentlichen. Rewindo liefert nach eigenen Angaben damit auch einen wichtigen Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen der freiwilligen Selbstverpflichtung der europäischen PVC-Branche Vinylplus und zu den Zielsetzungen der Circular Plastics Alliance (CPA) der EU-Kommission.
Geschlossener Materialkreislauf als Unternehmensziel
Re:core ist im Jahr 2022 gemeinsam von Schüco und Remondis gegründet worden und hat sich auf das Recycling von Kunststoff-Profilabschnitten aus dem Fensterbau sowie auf das PVC-Altfensterrecycling spezialisiert. Zusammen mit Remondis und weiteren Logistikpartnern organisiert das Unternehmen unter anderem das Sammeln der Altmaterialien.
"Nachhaltigkeit ist für uns mehr als nur ein Begriff. Re:core hat sich zum Ziel gesetzt, den Ressourcenverbrauch der Fensterbranche durch Recycling zu senken", erläutern die beiden Re:core-Geschäftsführer Mario Husemann und Dirk Schneider. Ihre Kernkompetenz bestehe darin, Werkstoffe wie PVC nach ihrer Lebensdauer einem geschlossenen Materialkreislauf zuzuführen und wieder nutzbar zu machen. Durch die Kooperation mit Rewindo erreiche man eine Bündelung der Kompetenzen und eine besondere Effizienz beim Sammeln und Recyceln von PVC-Altfenstern sowie -Produktionsabschnitten.
