Mit dem FFL-smart verlagert Regel-air den Fensterfalzlüfter erstmals von der Dichtebene in den Überschlag. Das beschlagunabhängige System erzielt verbesserte Werte bei Luftvolumenstrom und Schallschutz – und wurde jetzt auf dem NFF-Treff in Brockel vorgestellt.

Der niederrheinische Lüftungsspezialist Regel-air hat mit dem FFL-smart eine Neuheit entwickelt, die einen Paradigmenwechsel bei Fensterfalzlüftern einleitet. Durch die Positionierung im Flügelüberschlag arbeitet das System völlig unabhängig vom Beschlag und erreicht deutlich bessere Leistungswerte.
"Smart steht für schnelle, maschinelle, automatisierte, robuste, taktneutrale Fertigung", erläutert Geschäftsführer Thomas Verhoeven. Der taktneutrale Einbau bedeutet, dass sich der Lüfter flexibel an jeder Stelle in die Produktion integrieren lässt – ohne Zeitverlust für den Betrieb.
Automatisierte Integration vereinfacht Einbau
Für die automatisierte Fertigung hat Regel-air zudem Vorarbeit geleistet: Die Daten für den Einbau sind bereits in die gängigen Verarbeitungsprogramme eingespeist, wodurch mögliche Fehlerquellen praktisch ausgeschlossen werden. Auch kleinere, nicht automatisierte Hersteller sollen künftig durch spezielle Montagelösungen unterstützt werden.
Der FFL-smart passt auf alle gängigen Kunststoffprofile mit Flügelüberschlag. In Prüfungen erreichte er Luftvolumenströme bis 16 ccm bei 8 Pascal sowie Schallschutzwerte bis 45 dB (Schallschutzklasse 5). Selbst bei Mehrfachbestückung an Mitteldichtungsfenstern bleiben Werte über 40 dB möglich.
Positive Resonanz bei der Premiere
Auf dem NFF-Treff in Brockel fiel das Feedback entsprechend positiv aus. "Besonders die leichte Verarbeitung in Kombination mit den starken Leistungswerten kam sehr gut an", berichtet Raphael Maas aus dem technischen Außendienst. Auch große Fensterhersteller hätten bereits großes Interesse signalisiert.