Erscheinungsdatum am 9. September Neue GFF-Ausgabe: Von KI bis zu Rahmeneckrissen

Von der smarten Glasfabrik über KI-Lösungen für Handwerker bis zu Rahmeneckrissen bei dunklen Fenstern: Die GFF-Ausgabe 9/2025 verbindet Zukunftstechnologien mit alltäglichen Herausforderungen der Branche. Lesen Sie hier eine Zusammenfassung der Themen.

Das Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 9/25. - © HMM

Die GFF-Ausgabe 9/2025, die am 9. September erscheint, präsentiert ein breites Spektrum an Neuheiten und Entwicklungen für die Branche. Besonders hervorzuheben ist das Titelthema zur Glasbearbeitung 4.0, das zeigt, wie die Branche den Weg zur smarten Fabrik beschreitet.

Transformation der Glasindustrie: Glasbearbeitung auf dem Weg in die Zukunft

Isabell Peter beleuchtet in ihrem Hauptartikel ab Seite 20, wie digitale Prozesssteuerung, KI-gestützte Systeme und die Vernetzung zu durchgängigen Produktionslinien die Glasbearbeitung vorantreiben. Besonders interessant: Das österreichische Start-up Lumeso hat eine KI-basierte Lösung entwickelt, die manuelle Prozesse im Vertriebsinnendienst automatisiert und bereits ein zweistelliges Kundenportfolio aufgebaut hat.

Nachhaltigkeit und Innovation bei der Vitrum 2025

Apropos Glasbearbeitung: Die Glasmesse Vitrum in Mailand (16.-19. September 2025) wirft ihre Schatten voraus. Die Ausgabe präsentiert ab Seite 29 eine Vorschau mit den wichtigsten Neuheiten der Aussteller. Von intelligenten Automatisierungslösungen bei Lattuada über energieeffiziente Härteöfen von Mappi bis zu nachhaltigen Dichtstoffen von Fenzi – die Innovationen zeigen, wohin sich die Branche entwickelt.

Praxisnahe Lösungen für Handwerker

Weitere Highlights: Matthias Brack zeigt in seinem Beitrag "Warum die eigene KI kein Hexenwerk ist" (Seite 64), wie auch kleinere Handwerksbetriebe von künstlicher Intelligenz profitieren können. Der Autor erklärt anhand praktischer Beispiele, wie Betriebe aus ihren vorhandenen Daten lernen und digitale Helfer entwickeln können, die Zeit und Kosten sparen.

Für die Praxis bietet die Ausgabe einen detaillierte Schritt für Schritt-Anleitung zur Installation von Rollladenkästen (Seite 14). Der Neubauaufsatzkasten Thermo NB 4.0 von Duotherm verspricht durch integrierte Statikkonsole und durchdachten Systemaufbau eine Zeitersparnis von bis zu 30 Minuten pro Fensterelement.

Expertenwissen zu Schadensfällen und Brandschutz

Matthias Metzger berichtet vom ift Brandschutzforum 2025 in Nürnberg (Seite 46), wo 280 Teilnehmer aus 14 Ländern über resiliente Systeme und nachhaltige Lösungen im Brandschutz diskutierten. Besonders relevant: die neue Muster-Holzbaurichtlinie, die das Bauen mit Holz auch bei strengeren Brandschutzanforderungen vereinfacht.

Im vierten Teil der Serie "Jurist und Sachverständiger im Gespräch" analysieren Felix Fischbacher und Jörg Teller Rahmeneckrisse bei dunklen PVC-Fenstern (Seite 44) – ein Problem, das durch die Überlagerung mehrerer Faktoren entsteht und praktische Lösungsansätze erfordert.

Interview mit Madaster-CEO zur digitalen Kreislaufwirtschaft

Kirsten Friedrichs führte ein aufschlussreiches Interview mit Dr. Patrick Bergmann, CEO von Madaster (Seite 56). Die Cloud-Plattform dokumentiert Bauteile und Materialien und treibt damit die Kreislaufwirtschaft im Bauwesen voran. Besonders interessant: In Deutschland sind bereits 730 Neubauten und 19.000 Bestandsgebäude registriert.

Kreislaufwirtschaft im Fokus

Hervorzuheben ist auch das Wunschthema "Das Re-Zeitalter ist da" (Seite 70), für das 55 Prozent der Leser gestimmt haben. Holger Dirks erläutert darin die Herausforderungen und Chancen der Kreislaufwirtschaft im Glasbau. Dazu passt auch ein Beitrag im Ressort Glas über ein neues Recycling-Verfahren für Verbundsicherheitsglas, das Forscher der TU Darmstadt entwickelt haben.

Weitere Highlights der Ausgabe

  • 60 Jahre Esco Metallbausysteme: CEO Markus Peukert erklärt im Kurzinterview das Erfolgsrezept des Systemhauses (Seite 62)
  • Heizglasfenster im Einsatz: TMP Fenster und Türen entwickelte für Vonovia neuartige Fenster mit integrierter Heizfunktion (Seite 50)
  • Tropfenförmige Fassade in Stuttgart: Eine außergewöhnliche Pfosten-Riegel-Konstruktion stellte den Metallbauer vor besondere Herausforderungen (Seite 74)
  • Fensterbauer des Jahres 2026: Noch bis 30. September können sich Betriebe für den renommierten Branchenaward bewerben (Seite 55)