Der Profilhersteller Salamander setzt in der Produktentwicklung auf das Verfahren der Finite-Elemente-Analyse. Dem Unternehmen ist es so möglich, die Produktentwicklung zu beschleunigen, Designrisiken frühzeitig zu erkennen, die Anzahl teurer Prototypen zu reduzieren und die Produktqualität sowie Nachhaltigkeitsaspekte zu verbessern.

Salamander myWindow nutzt im Rahmen des Entwicklungsprozesses für neue Produkte eine Technologie, die sonst eher in Branchen wie Automobil oder Luft- und Raumfahrt zu Hause ist: die Finite-Elemente-Simulation, auch FE-Methode (FEM) oder FE-Analyse (FEA) genannt.
Dieses numerische Verfahren erlaubt es Ingenieuren, am Computer zu simulieren, wie sich Produkte mit komplexer Geometrie unter bestimmten Belastungen und Randbedingungen verhalten. Im Vergleich zu den sonst üblichen experimentellen Bauteilversuchen spart das dem Unternehmen viel Zeit und Geld in der Designphase.
FE-Simulation als Wegweiser für die richtige Design-Entscheidung
"Wir müssen nicht für jede zu überprüfende Designvariante ein Werkzeug kaufen, einen Prototyp anfertigen und diesen nach dem Trial and Error-Prinzip testen. Stattdessen simulieren wir verschiedene Produktvarianten am Computer, um ihr Verhalten unter unterschiedlichen Bedingungen zu analysieren", sagt Akash Patel, FEA-Expert (Forschung & Entwicklung) bei Salamander. "Dieser fortschrittliche, kosteneffiziente und schnelle Ansatz ermöglicht es uns, die Leistung zu optimieren, physische Prototypen zu reduzieren und Entwicklungszyklen zu beschleunigen." Was damit einhergeht: Etwaige Probleme im Produktdesign lassen sich früh in der Entwicklungsphase erkennen und beheben. Außerdem: "Verschiedene numerische Optimierungsverfahren ermöglichen uns einen intelligenten Materialeinsatz bei der Konstruktion, um die Produktanforderungen, die Nachhaltigkeit und die beste Produktqualität für unsere Kunden zu erreichen", führt Patel weiter aus.
Der FEA-Experte hat ein Bachelorstudium in Maschinenbau absolviert und daran ein Masterstudium in Computational Mechanics (FEA & CFD) angeschlossen. Seit dem Jahr 2021 ist er in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Salamander tätig: "Wir setzen Simulation nicht einfach aus Trendgründen ein, sondern weil sie uns befähigt, technische Herausforderungen zu meistern und unseren Kunden hochwertige, optimierte Produkte zu liefern."